Hernals: Das Sport-Club-Stadion wird endlich saniert

©zVg: Sport Club-Stadion bekommt neuen Look.

Nach mehreren Anläufen nimmt die Stadt das Projekt in die Hand, Baubeginn ist in drei Monaten und in 2 Jahren wird eröffnet!

Jetzt wird es endlich ernst mit der Runderneuerung einer der ältesten Wiener Sportstätten, des Stadions des Wiener Sport Clubs in der Alszeile in Hernals. Der Platz erhält in den kommenden zwei Jahren ein völlig neues Aussehen. Die Haupttribüne und die Friedhofstribüne werden nach nachhaltigen Standards mit einer Photovoltaik ausgestattet oder mit einer extensiven Dachbegrünung sogar neu gebaut, die Südtribüne wird saniert. Die Gesamtkapazität nach dem Umbau wird 5.649 Besucher betragen, bei internationalen Spielen (UEFA-Tauglichkeit) werden die Tribünen 4.634 Besucher beherbergen können. Dies haben am Freitag die Verantwortlichen der Stadt Wie und das Club-Management vor Medienvertretern stolz bekanntgegeben.

Stadtrat verkündet Baubeginn

„Wir haben das Projekt Sport-Club-Stadion nach mehreren Fehlversuchen als Stadt selbst in die Hand genommen und werden ein schönes und nachhaltiges Stadion umsetzen, das dem Club für seine Ambitionen ein hervorragendes Umfeld bieten wird. Die bauliche Analyse hat ergeben, dass auch bei der Friedhofstribüne dringend Handlungsbedarf besteht, daher wurde das Projekt erweitert“, sagt Sportstadtrat Peter Hacker.

Auch für Frauen geeignet

Im neuen Projekt wird der Schwerpunkt auf Multifunktionalität und Mehrfachnutzung des gesamten Areals liegen. Durch die Auslegung nach dem Standard „UEFA Kategorie 2“ ist eine Durchführung von Spielen des Fußballnationalteams der Frauen sowie sämtlicher Nachwuchsnationalteams (Frauen und Herren) möglich. „Hauptnutzer des Stadions bleibt der Wiener Sport-Club. Darüber hinaus ist das Stadion vielfältig nutzbar. Ich freue mich über die positiven Signale des Sportministeriums bezüglich einer finanziellen Beteiligung des Bundes und des ÖFB, hier regelmäßig Spiele seiner Frauennationalteams auszutragen“, so Hacker.

Miteinander

Beziksvorsteher Peter Jagsch: „Der Platz und seine Besucher haben nicht nur eine Geschichte, hier wird auch ein eigene Ideologie gelebt. Es gilt das Miteinander und das Gemeinsame in den Vordergrund zu rücken. Rassismus und Hass haben hier keinen Platz!“ Über die Baukosten wurde keine Information gegeben. Erst müsse die Ausschreibung erfolgreich abgeschlossen sein, wie man erklärte.