Cello, Malerei und Literatur verschmelzen am 3. Dezember in der Döblinger Galerie Kunstrausch zu einer ungewöhnlichen vorweihnachtlichen Performance. Mit dabei: der Schriftsteller Julian Schutting als Ehrengast.
Weihnachten kann auch anders klingen: rau, rhythmisch, widerspenstig und alles andere als beschaulich. Unter dem Titel „Die Weihnachtsmaschinerie brennt“ kratzt der Regisseur und Maler ClemK am Zuckerguss der Vorweihnachtszeit. Gemeinsam mit der Cellistin Ana Topalovic lädt er zu einer außergewöhnlichen Verbindung von Malerei, Musik und Literatur in die Galerie Kunstrausch im Döblinger Weingut Hengl-Haselbrunner.
Keine Kaminfeuer-Lesung
Das Publikum erwartet keine gemütliche Kaminfeuer-Lesung, sondern eine pulsierende Performance, in der Sprache und Musik miteinander verschmelzen. Topalovics Cello treibt, pulsiert und klingt unbarmherzig wie der Frost auf den Saiten, um zugleich die Wärme eines lodernden Feuers spürbar zu machen.
ClemK liest dazu Texte von Christian Morgenstern und Julian Schutting. Auch seine Malerei wird Teil dieser synästhetischen Reise durch eine ungewöhnliche Winter- und Weihnachtsstimmung.
Eine künstlerische Hommage
Ein besonderer Höhepunkt ist die Begegnung mit dem österreichischen Schriftsteller Julian Schutting, der als Ehrengast per Video zugeschaltet wird. ClemK widmet ihm den Abend anlässlich seines 89. Geburtstags – eine künstlerische Hommage an einen langjährigen Freund.
Termin: Donnerstag, 3. Dezember 2026, 19 Uhr
Ort: Galerie Kunstrausch im Weingut Hengl-Haselbrunner, Iglaseegasse 10, 1190 Wien
Eintritt: Freie Spende
Anmeldung: Erbeten per SMS unter +43 650 6677880
Weitere Informationen: Clemk

