Mitarbeiter genauso wie Anrainer und Besucher: Sie haben längst genug vom Mega-Umbau am Schlesingerplatz. Seit Jahren dauern die Arbeiten schon.
Der offizielle Zieltermin im Projektbericht spricht von “Ende 2027”. Der Portier des Amtshauses verriet dem Wiener Bezirksblatt aber, dass die ganze Baustelle noch heuer fertig sein soll. Wie auch immer – jedenfalls wäre jeder Tag früher ein Gewinn!
Mühsam für alle
Denn auch Bezirksvorsteher Martin Fabisch konnte bei der jüngsten Bezirks-Business-Award-Ehrung nur verkünden, “dass der Sitzungssaal der Bezirksvorstehung gerade rechtzeitig fertig geworden ist”. Rundherum sahen die Besucher Abdeckungen, Baubretter und staubige Fußböden.
Faktum ist: Aus einer Sanierung, die vor allem Sicherheit, Barrierefreiheit und moderne Haustechnik gewährleisten soll, ist ein mehrjähriges Bauvorhaben geworden. Eines der schönsten Amtsgebäude in den Bezirken wird zum Dauerbrenner.

Vielfältige Arbeiten
Tatsächlich geht es nicht nur um frische Farbe an den Wänden, sondern um die Herstellung normgerechter Brandabschnitte und sicherer Fluchtwege, zusätzliche barrierefreie WC-Anlagen, die Erneuerung sämtlicher Brauchwasser-Leitungen, die Sanierung und teilweise Erneuerung der Kastenfenster samt außenliegendem Sonnenschutz, neue Heizkörper und eine Optimierung der Heizungsanlage.
Anrainer beschweren sich
Zuletzt gab es noch ein Zusatzproblem: Da die Notbeleuchtung in den Amtshausgängen mit einem weißen Licht sehr hell ist, gab es zahlreiche Anrainer-Beschweren. Manche glaubten sogar, es wäre eingebrochen worden oder Fremde würden sich im Haus tummeln.

