Babylon: Blut, Natursekt & Elefantenkot statt Handlung

©2022 Paramount Pictures

Damien Chazelle, der Macher des oscarprämierten Films „La La Land“, versucht das Publikum in eine Reise in das Hollywood der 20er-Jahre mitzunehmen. „Babylon – Rausch der Ekstase“ soll die Geschichte der Hollywood-Stummfilmära erzählen, die von überbordendem Ehrgeiz, ausgelassener Dekadenz und ausschweifender Verderbtheit geprägt war. Was nach langatmigen drei Stunden bleibt, ist jedenfalls ein verdorbener Magen nach ekstatischen Schockszenen.

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Langatmig

Handlung spielt keine all zu große Rolle, man versucht mit viel Nacktheit und nicht gerade appetitanregenden Szenen zu schockieren. Natursekt, Erbrochenes, vor Schlangengift schäumendes Blut und Elefantenkot sind nur ein paar der Dinge, die in diesem Film zugemutet werden. Aufwarten kann der Film jedenfalls mit einem großartigen Ensemble, Filmmusik der Extraklasse und extravaganten Kostümen.

Fazit: Wer geschmackloses, überbordendes, gar „Babylonisches“ mag, wird Babylon lieben. Ansonsten Magentabletten nicht vergessen!

„Babylon – Rausch der Ekstase“ – ab 19. Jänner 2023 nur im Kino!

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