Bürgerbefragung zur äußeren MaHü läuft

Spannend: Auch der Bereich des Schwendermarktes ist vom Umgestaltungsbereich betroffen (Bild: Stefan Diesner).

Endlich ist es soweit: Nach jahrelangem “Dörnröschenschlaf” soll die äußere Mariahilfer Straße in Rudolfsheim-Fünfhaus geweckt werden. Die Bürger können bis 30. September ihre Wünsche deponieren.

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Es geht um den 1,9 Kilometer langen Straßenabschnitt vom Gürtel/Westbahnhof bis zur Schlossallee beim Technischen Museum. Ein langgezogener, teilweise trostlos daherkommender Bereich, der seit Jahren im Tiefschlag liegt. Ebenso lange dauern die Diskussionen um eine Veränderung an, zumal Teilbereiche wie der Schwendermarkt auch nicht gerade erblühen.

Genug geredet!

Doch genug der Worte und Diskussionen. Jetzt handelt der Bezirk – viele sagen “endlich”. Bis 30. September können alle Anrainer des langgezogenen Grätzels online oder per Karte ihre Meinung zur Neugestaltung einbringen. “Mehr Begrünung, mehr Freiflächen, mehr Platz zum Radfahren und Zu-Fuß-Gehen sowie rasches Vorankommen mit den Öffis”: erste Einblicke in die Bedürfnisse und Wünsche der Menschen in Rudolfsheim-Fünfhaus konnten bereits durch Bürger-Beteiligungen im Zuge des Stadtentwicklungskonzepts 15 („SEK15“) oder der Neugestaltung des IKEA-Grätzls gewonnen werden.

So bestimmen Rudolfsheim-Fünfhauser mit

Jetzt werden diese Ergebnisse durch eine Befragung der Bürgerinnen und Bürger, die im Einzugsbereich der Äußeren Mariahilfer Straße leben und arbeiten, ergänzt und auf eine breite Basis gestellt. In den nächsten Tagen werden knapp 9.000 Folder an die Haushalte, Wirtschafts- und Gastronomiebetriebe verteilt. Bis 30.9. können die darin enthaltenen Feedback-Karten ausgefüllt und kostenlos per Post an die aufgedruckte Adresse geschickt werden.

Auch online über die Plattform http://mitgestalten.wien.gv.at können Präferenzen und Anliegen eingebracht werden.

Hans Steiner
Chefredakteur