Zwei Drittel der Menschen mit Demenz sind Frauen. Doch Frauen sind nicht nur als Patientinnen betroffen, sondern übernehmen häufig die Pflege erkrankter Angehöriger. Eine Lesung mit Diskussion im Amtshaus soll helfen.
Was passiert, wenn Erinnerungen verblassen und sich das gemeinsame Leben plötzlich verändert? Eine Demenzerkrankung stellt Betroffene und ihre Angehörigen vor große Herausforderungen.
Besonders Frauen stehen dabei oft auf beiden Seiten: Sie erkranken selbst oder kümmern sich um Partner, Eltern und andere nahestehende Menschen – häufig unter enormer emotionaler und organisatorischer Belastung.
Frauen und Demenz
Doch warum sind Frauen so häufig von Demenz betroffen? Welche besonderen Herausforderungen erleben sie, und wie können pflegende Angehörige besser unterstützt werden?
Einblicke und fachlicher Austausch
Bei einer Lesung aus ihrem Buch „Unser Leben zu dritt. Die Demenz, er und ich“ gibt Hanna Fiedler, Autorin, Speakerin und Vizepräsidentin der IG-Pflegender Angehöriger, persönliche Einblicke in das Leben mit Demenz.
Anschließend diskutieren Expertinnen über die Herausforderungen für Betroffene und Angehörige, Möglichkeiten der Entlastung und die wichtige Rolle von Selbsthilfeorganisationen.
Kompetentes Podium
– Hanna Fiedler, Autorin, Speakerin und Vizepräsidentin der IG-Pflegender Angehöriger
– Astrid Pfeffer, Leiterin des Netzwerks für pflegende An- und Zugehörige
– Johanna Püringer, Alzheimer-Selbsthilfe und Demenz Selbsthilfe Austria
Moderation: Mag.a Dafine Mula
Ziel des Abends ist es, Wissen zu vermitteln, Erfahrungen zu teilen und Verständnis für die Lebensrealitäten von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen zu schaffen. Denn niemand sollte mit den Herausforderungen einer Demenzerkrankung allein bleiben.

Termin und Anmeldung
📅 Donnerstag, 5. November 2026
🕕 18:00 Uhr
📍 Festsaal der Bezirksvorstehung Rudolfsheim-Fünfhaus, Rosinagasse 4, 1150 Wien
✉️ Anmeldung: post@bv15.wien.gv.at
Ein Abend, der zum Zuhören, Nachdenken und Austauschen einlädt – über Demenz, weibliche Lebensrealitäten und die Frage, wie Betroffene und pflegende Angehörige mehr Unterstützung erfahren können.

