Wie das Wiener Bezirksblatt berichtete, brachen in der Färbergasse in der Nacht auf Montag plötzlich über drei Geschosse hinweg die Decken zusammen! Während ein Ehepaar wie durch ein Wunder überlebte, lief eine dramatische Zitterpartie: Rettungskräfte suchten verzweifelt nach einer 85-jährigen Seniorin, die nur mehr tot geborgen werden konnte.
Nacht zum Montag in der Wiener City: In dem Mehrparteienhaus mit acht Wohnungen bricht die Hölle los! Drei Decken donnern nach unten. Eine Bewohnerin (57) stürzt drei Stockwerke tief ab, wird verschüttet und muss unter Todesgefahr für die Retter stundenlang im Schutt erstversorgt werden, bevor sie in den Schockraum gebracht werden kann! Ihr Ehemann stürzt zwei Etagen tief, rettet sich in höchster Not an ein Fenster. Auch eine weitere Seniorin (89) verletzt sich leicht.
Handy-Signal aus den Trümmern!
Doch der Schrecken ging weiter! Seit Montagnachmittag suchte die Feuerwehr unter Hochdruck nach einer 85-jährigen Hausbewohnerin. Zunächst hieß es, die Frau sei an einem Nebenwohnsitz – doch das entpuppte sich als Irrtum!
Der Schock: Eine Ortung ihres Mobiltelefons schlug direkt im Bereich des Trümmer- und Schuttkegels im Erdgeschoss an! In der letzten Nacht konnten die Einsatzkräfte die 85-Jährige Frau finden – ohne Lebenszeichen. Es konnte nur mehr ihr Tod festgestellt werden.
Saugbagger und Rettungshunde
Seitdem war es ein Wettlauf gegen die Zeit – unter extremen Gefahren für die Einsatzkräfte:
- Rettungshunde & Schallortung: Spezialkräfte lauerten auf Lebenszeichen und nahmen schwache Anzeichen wahr – doch weil das Haus extrem instabil ist und ständig Bauteile nachrieseln, war nichts gewiss!
- Hightech-Saugbagger: Ein riesiger Spezial-Saugbagger schluckte ununterbrochen Schutt und Ziegelbrocken über Schlauchleitungen aus dem Gebäude.
- Lebensgefahr bei den Rettern: Feuerwehr-Trupps stützten das Haus von innen und außen ab, um einen kompletten Kollaps zu verhindern. Die Färbergasse war lange komplett gesperrt!
Bauarbeiten im Haus – Polizei ermittelt!
Wie konnte es zu der Katastrophe kommen? Im Haus liefen seit dem 31. August zugelassene Dachgeschoss-Bauarbeiten. Mängel oder Beschwerden gab es in der Vergangenheit nie, Pläne und Statik wurden sogar von einem Ziviltechniker abgesegnet.
Die Wiener Polizei hat die Ermittlungen übernommen. Der Verdacht: fahrlässige Gemeingefährdung!

