Mariahilfer Institution kämpft ums Überleben

Das Nachtasyl in der Stumpergasse war seit seiner Gründung im Jahr 1987 eine Ort der Begegnung. Heimatlose, Künstler und Menschen aus aller Welt kamen hier zusammen um zu musizieren, zu feiern und sich auszutauschen. Doch wie die gesamte Nachtgastronomie kämpft auch diese Institution ums Überleben. Kurz vor der Pandemie wurde das Lokal vom Fotografen Dan Lestrada übernommen, jetzt droht das endgültige Aus. Die Sanierung des Kellers ist unumgänglich, durch die Corona-Auflagen gibt es auf absehbare Zeit keine Möglichkeit Umsätze zu generieren.

Spendenaufruf

“Wenn ich in der Lage wäre, die Fixkosten weiterhin bezahlen zu können, dann könnte ich zumindest weiter versuchen, das Geld für die Sanierung aufzustellen. Aber so wie es momentan ist, geht es einfach nicht. Ich selbst habe kein Geld mehr und ich kann mir auch nichts leihen, um damit einen geschlossenen Betrieb am laufen zu halten und auf ein Wunder zu hoffen. Ich bekomme seit gestern sehr viele Nachrichten zugeschickt. Die Menschen wollen helfen, das bedeutet mir irrsinnig viel,” so Dan Lastrade auf Facebook. Mittels Spenden wird versucht die Institution des Wiener Nachtlebens noch zu retten.

Weitere Infos und Spendenmöglichkeit:

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Hans Steiner
Chefredakteur