Ein neuer Schulbau in der Neilreichgasse schafft ab September 2029 dringend benötigten Raum für die jüngsten Bewohner des 10. Bezirks. Das nachhaltige Großprojekt verbindet zukunftsweisende Pädagogik mit moderner Architektur und großzügigen Freiflächen
Der Bau der neuen öffentlichen Ganztagsvolksschule in der Neilreichgasse 126 setzt einen Meilenstein für die Bildungsinfrastruktur im zehnten Wiener Gemeindebezirk. Für die Errichtung und die Ausstattung der 17 Klassen umfassenden Schule sind laut dem aktuellen Realisierungsantrag insgesamt rund 45,95 Millionen Euro vorgesehen. Nach der geplanten Inbetriebnahme im September 2029 wird die hochmoderne Bildungseinrichtung Platz für rund 450 bis 500 Schüler bieten.

Das Projekt im Stadtentwicklungsgebiet Wienerfeld West reagiert direkt auf die dynamische Entwicklung des Bezirks und den steigenden Bedarf an Schulplätzen. „Der Neubau sorgt für eine spürbare Entlastung bestehender Schulstandorte und ermöglicht eine bessere Verteilung der Kinder auf die vorhandenen Klassen. Langfristig bringt das Projekt zudem einen großen Vorteil für das Grätzl, da die temporären Mobilklassen am Standort Neilreichgasse 111 durch diesen modernen Massivbau ersetzt werden.“, erklärt der ehemalige Bezirksrat der SPÖ Favoriten und heutige Gemeinderat Nikola Poljak.
Zukunftsweisende Architektur
Das Raumkonzept der geplanten Schule basiert auf einem modernen räumlich-pädagogischen Clusterkonzept, das eine optimale Lernumgebung garantiert. Neben flexibel nutzbaren Bildungsräumen und Multifunktionsflächen für Unterricht und Freizeit entstehen eine Bibliothek, Kreativräume, Werkräume sowie ein großzügiger Turnsaal.
Ein besonderes Highlight für die Nachbarschaft: Um den Breitensport im gesamten Grätzl zu stärken, wird der Turnsaal außerhalb der Schulzeiten auch für externe Vereine geöffnet.
Großen Wert legen die Planer auf den Außenbereich und den Klimaschutz. Rund 70 Prozent der Freiflächen bleiben unversiegelt und bieten den Kindern vielfältige Spiel- und Rückzugsmöglichkeiten im Freien, die nach dem Schulbetrieb teilweise auch der Allgemeinheit zur Verfügung stehen.
Das Gebäude selbst wird im Winter energieeffizient über Erdwärme beheizt und im Sommer mittels Bauteilaktivierung temperiert. Zusammen mit einer Photovoltaikanlage, auskragenden Terrassen, außenliegendem Sonnenschutz sowie umfassenden Fassaden- und Dachbegrünungen wird das Gebäude effektiv vor Hitze geschützt.

