Gesundheitszentrum Favoriten

Kuscheltier im Krankenhaus? Keine Sorge, kleine Eltern!

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Von der Redaktion empfohlen

Was tun, wenn der Lieblingsteddy plötzlich Bauchweh hat? Wohin mit der verletzten Puppe? Und was passiert eigentlich, wenn das Kuscheltier zum Arzt muss? Im Kuscheltier-Krankenhaus der ÖGK gab es die Antworten.

Bereits zum fünften Mal öffnete das beliebte Kuscheltier-Krankenhaus seine Türen – und wieder standen nicht die Kinder selbst, sondern ihre liebsten Begleiter im Mittelpunkt. Ausgestattet mit Teddys, Puppen, Stoffhunden und anderen Kuscheltieren schlüpften die Kinder in die Rolle von „Eltern“ und brachten ihre kleinen Patientinnen und Patienten zur Untersuchung.

Dabei erleben auch die Kinder einen Arztbesuch aus einer ganz besonderen Perspektive und lernen dabei spielerisch, dass Medizin auch Vertrauen schaffen kann. Rund 110 Kinder aus sechs Wiener Kindergärten brachten dafür jetzt ihre verletzten Puppen oder Stofftiere mit Bauchweh zur Untersuchung in das ÖGK Mein Gesundheitszentrum Favoriten.

Dabei wird untersucht, abgehört, Blutdruck gemessen, verbunden und natürlich ganz viel getröstet. Die Kinder konnten erzählen, was ihrem Kuscheltier fehlt, beantworteten Fragen und begleiteten es selbst durch die Behandlung. So erlebten sie medizinische Untersuchungen aus der Perspektive der Angehörigen – spielerisch, ohne selbst Patientin oder Patient sein zu müssen und mit ganz viel Fantasie.

Clini Clowns unterstützten tatkräftig

Mit dabei waren Kinder aus dem KIWI-Kindergarten Hertha-Firnberg-Straße, dem KIWI-Kindergarten Business Park Vienna, dem Betriebskindergarten der ÖGK, den Wienerbergzwergen, dem Verein Sowiedu sowie dem Kindergarten Maria-Rekker-Gasse der Kinderfreunde Wien und dem Kindergarten Wienerbergstraße.

Auch kleien Kuscheltiere verdienen große Aufmerksamkeit © ÖGK/Michael Gizicki

Tatkräftige Unterstützung bei der Veranstaltung gab es von den CliniClowns und der Berufsrettung Wien, die mit ihrem Engagement dazu beitrugen, den Kindern einen spannenden und abwechslungsreichen Einblick in die Welt der Medizin zu ermöglichen. Ziel der Veranstaltung war es, Kindern auf spielerische Weise die Welt der Medizin näherzubringen und mögliche Berührungsängste vor Arztbesuchen abzubauen.

Medizinische Abläufe verständlich machen

Der besondere Reiz des Kuscheltier-Krankenhauses: Medizinische Abläufe werden verständlich und greifbar, Ängste können abgebaut und Vertrauen in Ärzte und das Gesundheitssystem aufgebaut werden. Gleichzeitig erfahren die Kinder, wie wichtig Zuhören, Mitgefühl und Fürsorge sind.

„Wenn Kinder mit ihrem Kuscheltier ins Krankenhaus kommen, sind sie plötzlich diejenigen, die Fragen stellen, sich Sorgen machen und ihr Stofftier beruhigen. Das schafft einen spielerischen Zugang zu medizinischen Situationen und kann helfen, Ängste abzubauen“, betonte Bernhard Wurzer, Generaldirektor der ÖGK.

Kindgerechte Versogung

Auch abseits des Kuscheltier-Krankenhauses setzt die ÖGK auf eine kindgerechte und umfassende medizinische Versorgung. In den ÖGK-Kinderambulanzen der Gesundheitszentren Favoriten und Floridsdorf werden Kinder und Jugendliche von erfahrenen Fachärzt*innen für Kinder- und Jugendheilkunde betreut – unter anderem bei Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen sowie akuten und chronischen Erkrankungen.

Die Clini-Clowns lenkten die kleinen Patienten perfekt ab © ÖGK/Michael Gizicki

Durch die Einbindung in die Gesundheitszentren stehen bei Bedarf weitere Fachbereiche sowie Labor, Röntgen und Ultraschall direkt vor Ort zur Verfügung. In Favoriten gibt es zudem einen Schwerpunkt auf Neuropädiatrie, in Floridsdorf unter anderem auf Lungenerkrankungen und Diabetes bei Kindern und Jugendlichen.

In Wien gibt es darüber hinaus neun Kinder-PVE. Die insgesamt 94 Planstellen für Kinder- und Jugendheilkunde sind zu 100 Prozent besetzt.

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