Wiener Lokalbahnen

Ab 2027 muss die Wartung nicht mehr lange warten 

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Die Wiener Lokalbahnen erweitern ihren Betriebsstandort für eine effizientere Wartung der Badner Bahn. Bis Sommer 2027 entsteht eine moderne Halle mit einer speziellen Unterflurdrehbank zur schnelleren Zugreparatur.

Die Wiener Lokalbahnen (WLB) investieren in die Zukunft und erweitern am Betriebsstandort Inzersdorf ihre Kapazitäten zur Instandhaltung der Züge der Badner Bahn. Jetzt fand der symbolische Spatenstich für den Bau einer neuen Instandhaltungshalle statt.

Das Projekt wird als über 50 Meter langer Anbau an die bestehende Remise errichtet und soll bis zum Sommer 2027 fertiggestellt sein. Beim feierlichen Akt waren WLB-Geschäftsführerin Simone Schaller-Galler, Monika Unterholzner (stv. Generaldirektorin der Wiener Stadtwerke) sowie der Liesinger Bezirksvorsteher Gerald Bischof vor Ort.

„Mit dem Bau der neuen Anlage stärken wir nachhaltig unseren Standort in Inzersdorf. Eine noch effizientere Instandhaltung schafft die Voraussetzungen, um auch künftig höchste Qualität und Verlässlichkeit für unsere Fahrgäste sicherzustellen“, so Simone Schaller-Galler, Geschäftsführerin der Wiener Lokalbahnen.

Moderne Technik für kürzere Wartungszeiten

Herzstück des Neubaus ist eine moderne Unterflurdrehbank. Diese ermöglicht die präzise Bearbeitung der Räder direkt am Zug, ohne dass die Radsätze zeitaufwendig ausgebaut werden müssen. Abgefahrene Profile werden so direkt vor Ort korrigiert, was die Wartungszeiten massiv verkürzt und die Verfügbarkeit der Züge erhöht. Für die Fahrgäste bringt das Bauprojekt keine Einschränkungen: Die Bautätigkeiten haben keinen Einfluss auf den laufenden Betrieb der Badner Bahn.

Monika Unterholzner dazu: „Wir investieren heute in die Mobilität von morgen. Gleichermaßen in ein modernes Arbeitsumfeld für die Beschäftigten der Wiener Lokalbahnen sowie in einen starken öffentlichen Verkehr in der Region.“

„Der Bau der neuen Halle ist ein wichtiger Beitrag zur weiteren Stärkung des 23. Bezirks als Betriebsstandort. So werden qualifizierte Arbeitsplätze langfristig gesichert und im Fall der Badner Bahn auch die hohe Qualität des öffentlichen Verkehrs ausgebaut“, fügt Gerald Bischof hinzu.

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