Polizei-Bilanz: 133 Anzeigen und 31.000 Euro Strafen

Die Polizei kontrolliert auch auf Märkten wie dem Brunnenmarkt (Bild: BMI/Alexander TUMA).

Im neuen Jahr wurden die Schwerpunkt-Aktionen der Polizei in Ottakring fortgesetzt. Dabei wurde ein Pyrotechnik-Sünder festgenommen, in mehreren Fällen wurden Schwarzarbeiter entdeckt. In Summe gab es 133 Anzeigen!

In der Vorweihnachtszeit und im Jänner war die Ottakringer Polizei besonders oft auf der Straße. Es gab wiederholte Planquadrate und jede Menge Betriebsüberprüfungen. Es konnte „eine positive Bilanz gezogen werden, da zahlreiche Verkehrssünder, insbesondere wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen, Rotlicht und Lärmbelästigungen wie etwa durch aufheulende Motoren, direkt zur Anzeige gebracht wurden sowie durch die anwesenden Schnellrichter gleich an Ort und Stelle eine Strafverfügung erhielten“.

E-Scooter-Fahrer bestraft

Bei den Verkehrskontrollen wurde auch ein Augenmerk auf das Befahrungsverbot von Gehsteigen durch E-Scooter gesetzt. Mehrere Sünder konnten gleich vorort abgefangen und abgestraft werden. In einem Fall hat ein E-Scooter-Fahrer bewusst das Rotlicht ignoriert und damit sich und andere Verkehrsteilnehmer gefährdet.

Pyro-Sünder ging ins Netz

In einem anderen Fall wurde ein Mann, der missbräuchlich Pyrotechnik verwendet hatte, durch einen anwesenden Schnellrichter wiedererkannt und festgestellt, dass der Tatverdächtige einen offenen Vorführungsbefehl vor die Behörde hatte. Die Konsequenz: Er wurde im Anschluss gleich festgenommen, da er nicht bezahlten konnte.

Schwarzarbeiter entdeckt

Bei Schwerpunktaktionen wurden in mehreren Fällen Schwarzarbeiter entdeckt: Taxifahrer und Lieferdienstfahrer waren ebenso betroffen wir ein Mitarbeiter bei einem Neujahrsmarktstand-Betreiber. Hier wurden Anzeigen an die Finanzpolizei erstattet. Zudem kam es zu mehreren Kennzeichenabnahmen wegen illegaler Nummern und einmal wegen „Gefahr in Verzug“.

31.000 Euro Gesamtstrafen

Die Polizei Ottakring zog am Ende eine „sehr erfolgreiche Bilanz“: Bei 133 ausgestellten Strafverfügungen durch die Schnellrichter gab es eine Strafgesamthöhe von 31.000 Euro. „Es wurde somit ein erheblicher Beitrag zur Verkehrssicherheit geleistet“, wird betont und angekündigt, dass in den kommenden Monaten weitere Schwerpunkt-Kontrollen folgen.

Hans Steiner
Chefredakteur