Das sieht man auch nicht alle Tage: Der oberste Bezirkspolitiker packt bei der Weinlese an. So geschehen dieser Tage am beschaulichen Bisamberg.
So früh wie selten zuvor ist heuer die Weinlese. Auch im 21. Bezirk. Und da der Weinbau zu Floridsdorf gehört wie der Bisamberg und die Stammersdorfer Kellergasse legte auch Bezirksvorsteher Georg Papai selbst Hand an.
Besondere Herausforderungen
Fleißig wurden die Trauben eingesammelt und nebenbei ein bisschen geplaudert. Denn das heurige Weinjahr stellt die Floridsdorfer Winzer vor besondere Herausforderungen. Extreme Hitze und anhaltende Trockenheit haben den Reben zugesetzt, die Beeren fallen teilweise kleiner aus und die Lese begann früher. Trotz geringerer Erträge wird mit einem qualitativ guten Jahrgang gerechnet.
Ganz spezieller Eindruck
„Wenn man bei der Weinlese selbst mit anpackt, bekommt man einen ganz anderen Eindruck davon, wie viel Arbeit, Erfahrung und Leidenschaft in einem guten Glas Wiener Wein stecken. Unsere Winzerinnen und Winzer halten damit nicht nur eine jahrhundertealte Tradition lebendig – der Weinbau und unsere Heurigen sind ein Stück Floridsdorfer Lebensgefühl“, betont der Bezirksvorsteher.
Viel Wein aus Floridsdorf
Immerhin werden rund 40 Prozent des städtischen Weins in Floridsdorf angebaut, der 21. Bezirk liegt damit sogar vor Döbling. Ein großer Teil davon wird direkt bei den Heurigen in Stammersdorf, Jedlersdorf und Strebersdorf ausgeschenkt.
Typische Tropferln sind der “Gemischte Satz”, der “Grüne Veltliner”, Riesling, Weißburgunder und “Blauer Zweigelt” auf roter Seite.

