Das Schlemmer-Dilemma um den Weihnachtsspeck

(C) iStock by Getty Images: Ein ordentliches Weihnachtsmenü hat im Schnitt immerhin 3.000 Kalorien.
(C) iStock by Getty Images: Ein ordentliches Weihnachtsmenü hat im Schnitt immerhin 3.000 Kalorien.

Weihnachten ist nicht nur das Fest der Familie und der Ruhe, sondern auch das Fest des großen Schmausens. Bis zu einem Kilo sind ruck-zuck „raufgegessen“.

Schokolade, Alkohol, Sündiges, wohin das Auge blickt. Ins „Schlemmer-Dilemma“ kommt man schnell, wenn man es mit dem Schmausen übertreibt: Durchschnittlich nehmen Herr und Frau Österreicher im Schnitt 580 Gramm zu. Für die meisten ist es das aber wert.

Der Festschmaus in Zahlen

Das „Schlemmer-Dilemma“ lässt sich leicht durch Zahlen belegen: 46 Prozent unserer Landsleute verbringen für das Zubereiten der Weihnachtsspeisen mehr als vier Stunden in der Küche, der Alkoholkonsum steigt um 31 Prozent und ein ordentliches Menü aus Gans, Knödeln, Rotkraut, Wein und Dessert hat im Schnitt zirka 3.000 Kalorien. Ein schwerer Brocken also! Daher sollte man vor allem folgende Lebensmittel eher vermeiden: Weihnachtskekse (1 Keks ­bedeutet rund 100 Kalorien), Früchtebrot (1 Scheibe = 400 Kalorien), Weihnachtsschinken (1 Portion = 650), Bratensauce (100 ml = 100), Preiselbeersauce (1 Portion = 40) und ­Eierlikör (20 ml = 55 Kalorien).

Mehr Bewegung

Die ungesunde Ernährung zu Weihnachten ist natürlich keine rot-weiß-rote Erfindung. Eine Studie aus Deutsch­land hat ergeben, dass sich dort ein Drittel der Bevölkerung rund um die Feiertage so richtig vollstopft: So ist für 73 Prozent unserer nördlichen Nachbarn ein Verzicht auf Kekse ganz und gar undenkbar, 57 Prozent halten auch nichts von guten Gesundheits-Vorsätzen fürs neue Jahr.

Ob das bei uns so anders ist? Wir raten trotzdem zu mehr Bewegung nach den Festtagen, damit das Schlemmer-Dilemma“ nicht zu groß wird! Dann sind die ein, zwei Kilo bald wieder herunten.

Hans Steiner
Chefredakteur