Ab dem 1. November müssen Autofahrer bei winterlichen Fahrbedingungen mit entsprechender Bereifung unterwegs sein, weshalb die ÖAMTC-Experten schon jetzt zur rechtzeitigen Buchung eines Reifenwechseltermins raten.
Bei winterlichen Fahrbedingungen darf man vom 1. November bis zum 15. April nur mit Reifen unterwegs sein, die mit einem Alpinsymbol und Sternflocke auf der Reifenflanke gekennzeichnet sind. Dies umfasst Winterreifen oder auch Ganzjahresreifen. Aufgrund der einstelligen Temperaturen in der Früh und nasser Fahrbahnen bieten Winterreifen bereits jetzt einen besseren Grip. Zudem drohen bei plötzlichen Wintereinbrüchen wochenlang ausgebuchte Werkstätten.
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„Bei winterlichen Fahrbedingungen darf man dann bis zum 15. April nur mit Reifen unterwegs sein, die mit einem Alpinsymbol und Sternflocke auf der Reifenflanke gekennzeichnet sind – beispielsweise Winterreifen oder auch Ganzjahresreifen“, erklärt ÖAMTC-Techniker und Reifenexperte Steffan Kerbl. Schon jetzt rät er dazu, einen Termin für den Reifenwechsel zu buchen: „Erstens sind Winterreifen bei den aktuell vielerorts einstelligen Temperaturen in der Früh, insbesondere auf nassen Fahrbahnen, bereits jetzt im Vorteil und bieten einen besseren Grip. Und zweitens: Kommt dann ‘plötzlich’ der Wintereinbruch, sind die Werkstätten auf Wochen ausgebucht.“
Wichtige Kriterien für Wintertauglichkeit
Untersuchungen des Automobilclubs belegen, dass Winterreifen mit der gesetzlichen Mindestprofiltiefe von vier Millimetern bereits an Sicherheit verlieren. Die Einbußen zeigen sich besonders deutlich auf nasser Fahrbahn durch eine verringerte Wasserverdrängung. Im Vergleich zu Neureifen verlieren Modelle mit vier Millimetern Restprofil im Schnitt bis zu 25 Prozent ihrer Leistung bei der Wasserverdrängung, da die Lamellen mit sinkender Tiefe weniger Wasser ableiten können, was zu frühzeitigem Aquaplaning führt.
„Je nach Fahrleistung sollte das Restprofil zu Beginn der Saison bei zumindest fünf bis sechs Millimetern liegen. So ist die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Mindestprofiltiefe von vier Millimetern bei Winterreifen auch am Ende des Winters noch gegeben“, rät ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl beim Check der alten Bereifung.
Fit für dien Winter
Neben der Bereifung muss auch das restliche Fahrzeug auf die kalte Jahreszeit vorbereitet werden. Zu den wesentlichen Maßnahmen gehören die Überprüfung der Beleuchtung auf Funktion und richtige Einstellung sowie der Check des Frostschutzes in Kühlsystem und Scheibenwaschanlage.
Auch der Batteriezustand sollte kontrolliert werden, da defekte oder altersschwache Batterien die Pannenursache Nummer eins darstellen. Schlieren ziehende Scheibenwischer sind zu ersetzen, Türdichtungen zur Vermeidung des Anfrierens zu imprägnieren und Eiskratzer sowie Schneebesen im Auto mitzuführen.

