Die Stadt Wien stellt auch im Schuljahr 2026/27 rund 3,9 Million Euro bereit, um allen allgemeinbildenden Pflichtschulen externe Zusatzangebote zu ermöglichen.
Nutzung externer Angebote soll für Schuen keine Hürde sein
Von Medienkompetenz und Künstlicher Intelligenz über Anti-Mobbing-Trainings bis hin zu Naturerlebnissen: Die Anforderungen an den Schulalltag wachsen stetig. Damit Kosten für Wiener Schulklassen keine Hürde darstellen, stellt die Stadt Wien auch für das Schuljahr 2026/27 rund 3,9 Millionen Euro für das Erfolgsmodell „Wiener Bildungschancen“ bereit.
Damit geht das Projekt bereits in seine vierte Saison. Alle 490 allgemeinbildenden Pflichtschulen in Wien können das Budget unbürokratisch nutzen, um exakt die Zusatzangebote zu buchen, die ihre Schülerinnen und Schüler aktuell am stärksten benötigen.
Die Nachfrage ist groß: Seit dem Start der Wiener Bildungschancen haben bereits 757.808 Schülerinnen und Schüler an den Angeboten teilgenommen. Allein im letzten Schuljahr nutzten 273.068 Schülerinnen und Schüler insgesamt 11.239 Angebote.
Strenge Qualitätskriterien und hohe Nachfrage
Damit die Qualität aller Angebote gewährleistet ist, gelten strenge Kriterien: Neben der Einhaltung pädagogischer Richtlinien ist ein verbindliches Kinderschutzkonzept Voraussetzung. Jedes durchgeführte Angebot wird zudem von den teilnehmenden Lehrkräften evaluiert.
„Wiener Bildungschancen geben den Schulen ein starkes Werkzeug“
„Mit den Wiener Bildungschancen geben wir den Schulen ein starkes Werkzeug, um Kindern beispielsweise einen kritischen Blick auf Fake News und KI zu vermitteln, Mobbing vorzubeugen oder einfach neue Begeisterung für Wissenschaft und Kultur zu wecken. Weder für die Eltern noch für die Schulen entstehen dadurch Kosten, denn diese trägt die Stadt Wien: Das bringt echte Chancengerechtigkeit direkt in die Klassenzimmer.”
…so Vizebürgermeisterin und Bildungsstadträtin Bettina Emmerling.
Gezielte Antworten auf Herausforderungen
Aktuell stehen den Pflichtschulen 1.225 unterschiedliche Angebote von 466 externen Partnerinnen und Partner zur Auswahl. Besonders gefragt sind auch Formate, die Lehrkräfte bei hochaktuellen Themen entlasten: Sei es bei Workshops zu kritischem Umgang mit Social Media, dem Erkennen von Fake News oder Deepfakes. Auch Programme zu Anti-Mobbing-Arbeit, Zivilcourage oder Initiativen gegen Radikalisierung und Extremismus sind im Angebot. Genauso wie MINT-Workshops, Experimente in Forschungslaboren, kreative Theater- und Kunstprojekte, Bewegungs-Angebote, Besuche auf Bauernhöfen oder Angebote zur Stärkung der Klassengemeinschaft – und vieles mehr.
Unbürokratische Handhabung
Die Handhabung bleibt für die Schulen unbürokratisch: Sie erhalten das Budget als Gesamtsumme und entscheiden selbst, ob die Mittel für einzelne Klassen, Jahrgänge oder schulweite Projekttage und Schwerpunkte einsetzen.
Strenge Qualitätskriterien und hohe Nachfrage
WIENXTRA wickelt das Projekt in enger Abstimmung mit der Stadt ab. Geschäftsführer Vucko Schüchner betont:
„Die Wiener Bildungschancen zeigen, wie lebendig und vielfältig außerschulische Bildung sein kann. Wir schaffen die Brücke zwischen engagierten Anbieter*innen und den Wiener Schulen. Organisationen und Expert*innen sind weiterhin eingeladen, das Programm mit ihren Ideen zu bereichern.“
Mitmachen und Bildung aktiv gestalten
Anbieterinnen und Anbieter, die kostenpflichtige, interaktive Schulangebote für die 1. bis 9. Schulstufe anbieten, können sich weiterhin für die Wiener Bildungschancen registrieren und das Programm aktiv mitgestalten.
Weitere Informationen und Möglichkeiten zur Anmeldung: bildungschancen.wien
Erfolgszahlen auf einen Blick
- Gesamtbudget 2026/27: Rund 3,9 Millionen Euro
- Anspruchsberechtigte Schulen: 490 allgemeinbildende Pflichtschulen in Wien
- Angebote & Anbieter*innen: 1.225 Angebote von 466 Anbieterinnen und Anbieter (Stand Oktober 2026)
- Genutzte Angebote 2025/26: 11.239 Angebote mit 273.068 erreichten Schülerinnen und Schüler

