Wien Holding-Museen freuen sich auf BesucherInnen

©Inge Prader

Die vier Wien Holding-Museen sind wieder für BesucherInnen geöffnet und präsentieren ein vielfältiges Ausstellungsprogramm. Das Mozarthaus Vienna widmet sich drei Giganten der Musikwelt, das Jüdische Museum Wien zeigt die Geschichte und das Wirken der Women’s International Zionist Organization (WIZO), das Kunst Haus Wien beleuchtet die Auswirkungen der Klimakrise und im Haus der Musik können BesucherInnen Teil eines Orchesters werden.

Unsere vier Wien Holding-Museen haben zahlreiche Ausstellungshighlights parat, die unsere BesucherInnen begeistern werden. Kunst und Kultur lassen sich am besten live erleben, daher freuen wir uns sehr, endlich wieder ein vielfältiges Kulturangebot vor Ort bieten zu dürfen“, so Kurt Gollowitzer, Geschäftsführer der Wien Holding.

Mozarthaus Vienna – Drei Giganten der Musikwelt nachspüren
Das Mozarthaus Vienna widmet sich derzeit gleich drei musikalischen Genies: In der Sonderausstellung „Die Trias der Wiener Klassik: Haydn – Mozart – Beethoven. Gemeinsamkeiten – Parallelen – Gegensätze“ wird den drei Giganten der Musikwelt nachgespürt. Die Ausstellung in Kooperation mit der Internationalen Joseph Haydn Privatstiftung Eisenstadt zeigt anhand von ausgewählte Objekten und Texten die Beiträge der drei Komponisten zur Entwicklung der „Wiener Klassik“.

Mozarthaus Vienna, Domgasse 5, 1010 Wien, www.mozarthausvienna.at

Jüdisches Museum Wien – Geschichte neu erzählt
Im Museum Judenplatz erzählt die neue Ausstellung „Herzls Töchter – 100 Jahre WIZO. Wiener Frauen für Israel“ die hundertjährige Geschichte, das Wirken der Women’s International Zionist Organization (WIZO) Österreich und porträtiert die Vernetzung von Jüdinnen auf nationaler und internationaler Ebene.

In der Dorotheergasse zeigt die Ausstellung „Die Wiener in China. Fluchtpunkt Shanghai“, wie „die Stadt über dem Meer“ zur Zuflucht vieler österreichischer Jüdinnen und Juden wurde, die Herausforderungen, die das Leben in der neuen fremden Heimat mit sich brachte, die zunehmend schwieriger werdenden Lebensbedingungen nach der Einnahme Shanghais durch die mit dem Deutschen Reich verbündeten Japaner sowie die Rückkehr der Flüchtlinge nach dem Sieg der Alliierten.
Die zweite Schau im Palais Eskeles – „Hans Kelsen und die Eleganz der österreichischen Bundesverfassung“ – würdigt den „Architekten“ der Bundesverfassung und stellt sein Leben und Werk in den Mittelpunkt.

Im Schaudepot ist auch die neue Sondervitrine „Gestern bei M. E. Mayer eingetroffen“ zu sehen. Das Jüdische Museum Wien würdigt erstmalig das einst so beliebte, heute leider gänzlich vergessene Wiener Kosmetikunternehmen M. E. Mayer. Zu den prominenten KundInnen der Pafümeriefilialen am Lobkowitzplatz und Am Graben zählten u.a. Hugo Thimig, Franz Werfel, Hedy Lamarr, Ida Roland oder Franz Léhar.

Jüdisches Museum Wien, Dorotheergasse 11, 1010 Wien, www.jmw.at

Kunst Haus Wien – Ökologie im Fokus
Im Kunst Haus Wien steht mit der Ausstellung „Nach uns die Sintflut“, die bis 5. April 2021 verlängert wurde, die Klimakrise im Fokus. Die Schau zeigt die Schönheit der Natur genauso wie durch Dürre, Flut oder Bautätigkeit zerstörte Landstriche und Regionen. 21 österreichische und internationale KünstlerInnen veranschaulichen durch Fotografie und Video die ökologischen Auswirkungen unseres wachstumsorientierten Wirtschaftssystems.

Ab 13. März 2021 präsentiert das Museum dann „Herwig Turk: Anamnese einer Landschaft“. Seit mehreren Jahren befasst sich der österreichische Künstler mit der Ausnahmelandschaft des Tagliamento. Der Wildfluss in der oberitalienischen Region Friaul gehört zu den ganz wenigen nicht regulierten Flüssen der Alpen. In seiner vielschichtigen und künstlerisch anspruchsvollen Auseinandersetzung mit dem Tagliamento stellt Turk in der Ausstellung die Flussgebiete als Orte mit unterschiedlichen Nutzungen, kulturellen Zuschreibungen und Bewertungen vor.

Anlässlich des 80. Geburtstages der österreichischen Fotografin Elfie Semotan folgt ab 23. April 2021 unter dem Titel „Haltung und Pose“ eine umfassende Retrospektive der Künstlerin, die sechs Jahrzehnte des künstlerischen Werks Semotans umspannt.

Kunst Haus Wien, Untere Weißgerberstraße 13, 1030 Wien, www.kunsthauswien.com

Haus der Musik – Die Welt der Klänge entdecken
Das Haus der Musik präsentiert auf vier Etagen die faszinierende Welt der Musik und Klänge. Derzeit ist die begehbare Klangausstellung „Inside Beethoven. Das begehbare Ensemble!“ erlebbar. Dabei können BesucherInnen selbst Teil eines Orchesters werden. Im Innenhof des Museums werden Werke des ungarischen Künstlers Márton Barabás gezeigt, der unter dem Titel „Hommage à Beethoven“ die Poesie der Musik Beethovens ins Visuelle übersetzt. Ein Höhepunkt des Klangmuseums ist das „Sonotopia Universe“, ein beindruckendes Virtual Reality-Klanglabor, in dem man sein eigenes Klangwesen erschaffen kann.

Haus der Musik, Seilerstätte 30, 1010 Wien, www.hausdermusik.com

Sicher ins Museum
Für einen sicheren Museumsbesuch sind das Tragen einer FFP2-Maske sowie die Einhaltung des Mindestabstands von zwei Metern vorgeschrieben. Darüber hinaus wird in allen vier Museen die vorgegebene Besucherobergrenze eingehalten.