Umbau bis Herbst 2027

27 Millionen für Volksschule am Marco-Polo-Platz

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In Floridsdorf wird kräftig in die Zukunft der Kinder investiert. Rund 26,7 Millionen Euro fließen in die Sanierung und Erweiterung des Schulstandorts.

Am 24. September setzten Vizebürgermeisterin Bettina Emmerling, Bezirksvorsteher Georg Papai und Andrea Trattnig, Leiterin der Abteilung Stadt Wien – Schulen, gemeinsam mit weiteren Projektpartnern den feierlichen Spatenstich.

Mehr Raum zum Lernen

Bis zum Schuljahr 2027/28 soll hier eine moderne Ganztagsschule mit 13 Klassen entstehen. Geplant sind Multifunktionsräume, eine Bibliothek und ein Speisesaal mit Aufwärmküche. Auch der Turnsaal wird modernisiert. Dafür werden Erdgeschoss und Keller umfassend umgestaltet und durch kleinere Anbauten ergänzt. Die Stadt unterstützt den Bezirk mit einer Sonderförderung von bis zu 80 Prozent der Kosten.

Damit die Kinder während der Arbeiten weiter die Schulbank drücken können, wurde bereits vorgesorgt: Nach einem Jahr Bauzeit ist das Ersatzquartier eröffnet.

„Der erste Schritt ist somit geschafft und wir blicken mit großer Vorfreude auf die weitere Modernisierung der Volksschule.“

…freut sich Trattnig.

Fit für heiße Tage

Beim Umbau steht auch das Schulklima im Mittelpunkt – und das durchaus wörtlich. „Gerade bei der Sanierung älterer Schulen ist uns wichtig, den Hitzeschutz von Anfang an mitzudenken, damit Kinder auch an heißen Tagen gut lernen können“, betont Emmerling.

Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach soll künftig einen Teil des benötigten Stroms liefern. Für die Wärmeversorgung sind eine Wärmepumpe und Erdwärme vorgesehen. Ökologische Bauweisen und energieeffiziente Technik ergänzen das Konzept.

Für Bezirksvorsteher Papai ist die Investition vor allem eine Frage der Chancengerechtigkeit:

„Bildung darf nicht vom Einkommen der Eltern abhängig sein.“

Mit mehr Platz und einem modernen Umfeld sollen die Kinder am Marco-Polo-Platz beste Voraussetzungen zum Lernen und für ihre Entwicklung bekommen.

Grüner Schulalltag

Auch draußen tut sich einiges: Eine großzügige Grünfläche mit Spiel- und Sitzmöglichkeiten soll Platz zum Austoben, Lernen und Verschnaufen bieten. Der wertvolle Baumbestand bleibt dabei größtenteils erhalten, auch der Vorplatz soll grüner werden.

Was sich die jungen Nutzer wünschen, fließt direkt in die Gestaltung ein. Kinder und Jugendliche werden bei der Planung ihrer Freiräume eingebunden. Begleitet wird das Projekt dabei von der Klima- und Innovationsagentur Wien im Auftrag der Abteilung Stadt Wien – Schulen.

Treffpunkt im Grätzl

Von der Modernisierung profitiert künftig auch die Jugend im Viertel. Auf der Fläche des bisherigen Hartplatzes entstehen zwei neue Sportplätze, die außerhalb der Schulbetriebszeiten vom Jugendzentrum genutzt werden sollen.

Das Zentrum selbst bekommt ebenfalls ein Zuhause: Ab Herbst 2027 wird das derzeitige Ersatzquartier dafür adaptiert. So wächst am Marco-Polo-Platz ein Ort, der vom Unterricht bis zur Freizeit mehr Möglichkeiten für junge Floridsdorfer bietet.

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