Die neue von UNICEF initiierte „Allianz für Kinderrechte“ setzt unter der Schirmherrschaft von Doris Schmidauer ein sichtbares Zeichen für den Schutz, die Mitbestimmung und die bestmögliche Entwicklung von Kindern.
Jedes Kind hat das Recht auf Schutz, Mitbestimmung und bestmögliche Entwicklung – ein Ziel, für das sich die UNICEF seit jeher einsetzt. Ein sichtbares Zeichen dafür sind die Kinderrechte-Schulen, wie etwa die GTVS Münnichplatz, wo diese Werte im Alltag gelebt und vorgelebt werden. Genau an diesem Ort wurde am 20. Oktober 2026 gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern sowie dem Direktor Dr. Sabri Özmen die neue „Allianz für Kinderrechte“ offiziell vorgestellt. Diese Initiative von UNICEF Österreich und starken Partnern aus der Wirtschaft setzt sich aktiv dafür ein, dass Kinderrechte im Klassenzimmer, im Gemeindeamt und im Parlament nachhaltig verankert werden.
Obwohl Österreich zu den reichsten Ländern der Welt gehört, werden Kinderrechte hierzulande nicht immer vollständig eingehalten. Viele Kinder und Jugendliche fordern selbst mehr Chancengerechtigkeit und Mitsprache ein, während Eltern und Lehrpersonen unter Druck stehen und Unterstützung beim Schutz vor Gewalt oder bei der Online-Aufklärung im Rahmen von Kampagnen wie „Online sicher – für jedes Kind“ suchen. „Kinder und Jugendliche brauchen Fürsprecher in der Welt, die sie vor Gewalt und Armut schützen, die ihnen Teilhabe, Förderung und Entwicklung ermöglichen. Denn Kinderrechte sind Menschenrechte.“, so Doris Schmidauer, First Volunteer und Schirmherrin der Allianz.
Nachhaltige Programme und starke Partner
Die Allianz zielt darauf ab, konkrete Programme wie die UNICEF-Kinderrechte-Schulen weiter auszubauen, in deren Pilotphase bereits mehr als 220 Lehrpersonen geschult und im Jahr 2025 direkt 2.500 Kinder in Volksschulen erreicht wurden. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den „Kinderfreundlichen Gemeinden“, an denen bereits über 400 Kommunen teilgenommen haben, wodurch rund 35 Prozent aller Kinder in Österreich – etwa 600.000 – in einem solchen kinderfreundlichen Umfeld leben. Die kontinuierliche Arbeit sorgt dafür, dass die Rechte der Jüngsten langfristig in Gesetze und Regierungsprogramme einfließen, wobei ab 2027 der Gewaltschutz im Fokus stehen wird.
„Die Kinderrechte Allianz setzt sich aktiv dafür ein, dass Kinderrechte in Österreich für jedes Kind verwirklicht werden. Dabei sollen Orte und Plattformen gestärkt und geschaffen werden, an denen Kinderrechte nachhaltig gelebt werden, in Schulen, Gemeinden und Politik,“ so Christoph Jünger, Geschäftsführer von UNICEF Österreich. Unterstützt wird dieses Vorhaben von starken Partnern aus der Wirtschaft wie Drei, IKEA, UniCredit Bank Austria und der Berndorf Privatstiftung, die durch ihre Mitgliedschaft ab einer Spende von 10.000 Euro im Jahr gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und Kinder als zentrale Stakeholder anerkennen.

