Fünf Sängerinnen stehen im Zentrum des Geschehens und verwandeln Auszüge aus „Agathes Tagebuch“ in vielstimmige Songs. Was dabei entsteht, ist mehr als Musik: Es ist ein kraftvoller Mix aus Pop, Comic-Ästhetik und politischem Statement. Themen wie Macht, Meinung und Mitsprache werden dabei ebenso aufgegriffen wie die Frage: Mitlaufen oder aufstehen?

Die Szenen wirken zunächst alltäglich, entwickeln aber schnell eine überraschende Tiefe. Mal humorvoll, mal unbequem – und stets mit klarer Haltung. Musik wird hier zum Ausdruck von Widerstand und Zivilcourage.

Partizipation als Prinzip

Ein besonderes Merkmal der Produktion ist ihre Entstehung: „Agathe Bauer“ wurde im Rahmen öffentlicher Castings, Voting-Prozesse und gemeinsamer künstlerischer Entwicklung erarbeitet. Junge Stimmen stehen dabei konsequent im Mittelpunkt – ein Ansatz, für den Theater ANSICHT seit Jahren steht.

So wird Theater nicht nur zur Bühne, sondern auch zum Raum für Mitbestimmung und Diskussion.

Premiere in Floridsdorf

Die Premiere geht am 16. April 2026 um 19:30 Uhr im Jungen Theater Floridsdorf (Kürschnergasse 9) über die Bühne. Danach tourt das Stück weiter durch mehrere Wiener Bezirke, darunter Simmering, Donaustadt, Liesing und Favoriten.

Mehr Infos und Tickets unter jungetheaterwien.at/produktionen/agathe-bauer-die-tournee

 

 

Agathe Bauer Junge Theater Wien

Agathe Bauer | ©Theater ANSICHT, Viktoria Strehn