Für die Stadt, die Unternehmen und die wirtschaftlichen Aussichten eine Frohbotschaft. Erstmals werden am Ende der Saison mehr als 600.000 Besucher ihre Walzerrunden auf mindestens einer Ballveranstaltung gedreht haben. „Fast alle Bälle sind ausverkauft, es gibt nur noch wenige Restkarten“, resümiert Dominic Schmid, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft.
235 Millionen Umsatz
Vor allem bedeutet das: Wenn die Saison am Faschingsdienstag (17.2.) offiziell endet, wird ein Umsatz von 235 Millionen Euro erreicht worden sein. Und dann warten noch einige “Spätzünder” wie der Ball des Sports am 21.3., die auch noch Umsatz bringen. Gegenüber dem Vorjahr mit 205 Millionen Euro Umsatz eine erhebliche Steigerung.
Viele Branchen profitieren
Bemerkenswert ist der Ball-Boom angesichts der hohen Inflation und der Wirtschaftsflaute. Offenbar lassen sich die Wiener das Unterhaltungserlebnis nicht entgehen und sorgen dafür, dass nicht nur Ballveranstalter, sondern auch Taxis, Hotels, Restaurants, Schneider und Friseure profitieren. Und greifen dafür in die Tasche. In Zeiten wie diesen unbezahlbar …
Der letzte Tanz
Noch ein Tipp zum Abschluss der offiziellen Ball-Saison: Die Wiener Tanzschulen laden am 17.2. um 16 Uhr in die City: Am Graben und beim Stephansplatz wird Walzer getanzt.