Hohe Ehrung und ein besonderes Jubiläum: Johann Feilacher wurde für sein jahrzehntelanges Engagement für die Kunst ausgezeichnet.
Gleichzeitig rückt eine neue Ausstellung August Wallas Verbundenheit mit Klosterneuburg in den Mittelpunkt.
Hohe Ehrung für Feilacher
Gugging steht weltweit für außergewöhnliche Kunst und unverwechselbare Künstlerpersönlichkeiten. Dass sich der Standort zu einem der bedeutendsten Zentren der Art Brut entwickelt hat, ist auch Johann Feilacher zu verdanken. Am 13. Oktober erhielt er dafür das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst – eine der höchsten staatlichen Auszeichnungen des Landes.

Einsatz für die Kunst
Feilachers Engagement ging weit über organisatorische Aufgaben hinaus. Er begleitete die Künstlerinnen und Künstler auch ganz praktisch bei der Umsetzung ihrer Ideen. Als August Walla sein gesamtes Zimmer künstlerisch gestalten wollte, konstruierte Feilacher eigens ein Gerüst. So konnte Walla auch die Decke bemalen und den Raum in ein umfassendes Kunstwerk verwandeln.
Die Auszeichnung würdigt damit jahrzehntelangen Einsatz für Gugging und für die Menschen, deren Werke den Ort international bekannt gemacht haben.
Wallas Paradies
Auch August Walla steht diesen Herbst im Mittelpunkt: 2026 wäre der Künstler 90 Jahre alt geworden, zugleich jährt sich sein Todestag zum 25. Mal. Klosterneuburg widmet ihm aus diesem Anlass die Jubiläumsausstellung „August Walla! Klosterneuburg ist mein schönstes Paradies“.
Die Schau wird am 17. Oktober eröffnet und beleuchtet anhand von Briefen und Fotografien Wallas lebenslange Verbundenheit mit Klosterneuburg. Der Titel greift seine eigene Bezeichnung für den Ort auf – und eröffnet einen persönlichen Blick auf den Künstler und sein „schönstes Paradies“.
Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 31. Jänner 2027.


