Gemeinsam aufblühen

„Gemma Zukunft“-Tour durch Neubau

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Von der Redaktion empfohlen

Neue Freundschaften schließen, gemeinsam aktiv sein und das eigene Grätzl mitgestalten: Wie vielfältig das Älterwerden in Wien sein kann, zeigte die „Gemma Zukunft“-Tour im Oktober durch Neubau.

Zwei Stationen machten deutlich, wie viel Platz für Gemeinschaft und Lebensfreude mitten in der Stadt ist.

Mitten im Leben

Die Häuser zum Leben und die Pensionistinnenklubs für die Stadt Wien öffneten ihre Türen und ermöglichten persönliche Einblicke in ihren Alltag. Den Anfang machte das Haus Neubau in der Schottenfeldgasse. Bei einer Führung erfuhren die Teilnehmerinnen, wie sich das Haus und seine Umgebung entwickelt haben – und wie Grünflächen und Begegnungsräume laufend gestaltet werden.

Das Grätzl gestalten

Für Direktor Wolfgang Krb ist das Haus Neubau eng mit seinem Umfeld verbunden:

„Für mich ist es ein Haus der Begegnung, das sich nicht von seiner Umgebung abgrenzt, sondern Teil davon ist.“

Eine wichtige Rolle spielt dabei die Mitsprache. Ideen einbringen und bei Veränderungen mitreden zu können, gehört für Krb zum Zusammenleben dazu.

„Demokratie beginnt, wenn Menschen mitreden, Ideen einbringen und ihr Grätzl aktiv mitgestalten können.“

…betont er.

Gemeinsam aktiv

Anschließend ging es zu Fuß durch das Stadtquartier „Sophie 7“ auf dem Gelände des ehemaligen Sophienspitals weiter zum Klub+ All in Neubau am Neubaugürtel. Der im Dezember 2025 eröffnete Standort bringt Menschen unterschiedlicher Generationen zusammen und bietet Raum für Austausch und gemeinsame Aktivitäten.

Ob Neues entdecken, miteinander lachen oder Freundschaften schließen: Die Möglichkeiten sind so vielfältig wie die Besucher.

„Gemeinschaft entsteht dort, wo Menschen einander begegnen. Genau dafür sind unsere Klubs da“.

…sagt Madlena Komitova, Bereichsleiterin der Pensionistinnenklubs für die Stadt Wien.

Einfach vorbeischauen

Die Tour zeigte, wie Begegnung und Mitgestaltung das Leben im Bezirk bereichern können. Dabei darf der erste Schritt ganz unkompliziert sein. Komitovas Wunsch:

„Dass noch viel mehr Wiener*innen sagen, ich schau einfach einmal vorbei.“

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