Nach einer kurzen Umbaupause, die ab 23. Februar startet, öffnet das Museum der Illusionen im März seine Türen in deutlich vergrößerter Form. Im barocken Palais Esterházy wird künftig auch die zweite Gebäudeseite bespielt, womit sich die Erlebniswelt der optischen Täuschungen auf das Doppelte erweitert. Fans immersiver Erlebnisse, Familien und Social-Media-Enthusiasten werden damit noch mehr beeindruckende Überraschungseffekte geboten.

Im begehbares Kaleidoskop taucht man in eine schillernde Musterwelt ein. © Museum der Illusionen Wien

Im begehbaren Kaleidoskop in eine schillernde Musterwelt eintauchen. © Museum der Illusionen Wien

Neue Illusionen auf doppelter Fläche

Drei Wochen lang wird hinter den Kulissen gearbeitet, um eine neue Dimension der Wahrnehmung zu schaffen. Zu den neuen Höhepunkten zählen ein begehbares Kaleidoskop, das Besucher in ein schillerndes Musteruniversum eintauchen lässt. Neu wird auch eine „Following Eyes“-Installation mit Kaiserin Elisabeth sein, deren Blick einem durch den Raum zu folgen scheint.

Dazu kommen ein farbintensiver „Colour Room“ und ein spektakulärer Effekt, der das berühmte Majolikahaus von Otto Wagner scheinbar erklimmbar macht und großartige Fotomotive garantiert. Der „Reverse Room“ bekommt einen wienerischen Design-Twist, während rotierende Scheiben den Eindruck vermitteln, als würde sich der gesamte Raum bewegen. Das Konzept bleibt interaktiv, anfassen, ausprobieren und staunen gehört zum Besuch.

Wie wird man zum siamesischen Zwilling? Das Immersium Wien macht es möglich. © Museum der Illusionen Wien

Wie wird man zum siamesischen Zwilling? © Museum der Illusionen Wien

Wunsch nach mehr Erlebnis und Magie

Die Erweiterung ist kein Zufall, sondern eine Reaktion auf jahrelanges Feedback. Eigentümerin und Architektin Lana Rozic spricht von einem klaren Wunsch der Besucher nach noch mehr Illusionen und immersiven Effekten.

Ziel sei es, eine Erlebniswelt zu schaffen, in der Realität und Wahrnehmung spielerisch verschwimmen und die gemeinsame Entdeckungsreise im Vordergrund steht. Gerade in Zeiten digitaler Reizüberflutung setzt das Museum der Illusionen bewusst auf „Real life“-Erlebnisse.

Kulturerbe als Bühne für Illusionskunst

Das Museum befindet sich im Erdgeschoss des Palais Esterházy, einem barocken Bau mit hohen Gewölben und klassischen Kastenfenstern. Schon Joseph Haydn wirkte an diesem Ort, heute treffen historische Architektur und zeitgenössische Erlebnisformate aufeinander.

Ab 19. März ist die neue Erlebniswelt zugänglich, Tickets sind bereits vorab erhältlich, um Warteschlangen zu vermeiden. Mit Preisen um 19 Euro für Erwachsene, 14 Euro für Kinder und Jugendliche von 5 bis 18 Jahren und freiem Eintritt für 0-bis 4-Jährige bleibt der Besucherschlager auch nach dem Ausbau familienfreundlich.

Schon jetzt Tickets buchen: museumderillusionen.at