Der ESC bringt Jahr für Jahr Hunderttausende Menschen zusammen und garantiert ein Fest voller Emotionen und internationalem Flair. Damit dieses musikalische Großereignis in Wien unbeschwert gefeiert werden kann, arbeitet ein breit aufgestelltes Team aus Polizei, Ministerien, Veranstaltern und internationalen Partnern seit Monaten an einem Sicherheitskonzept, das sowohl umfassend als auch zukunftsweisend ist.

Jede Anlieferung in die Wiener Stadthalle wird überprüft. © ORF/Christian Öser

Jede Anlieferung in die Wiener Stadthalle wird überprüft. © ORF/Christian Öser

Starkes Sicherheitsnetz für Europas Musikfest

Rund um die Wiener Stadthalle entsteht ein engmaschiges Schutzsystem, das weit über die üblichen Maßnahmen hinausgeht. Polizei, Zoll, Finanzpolizei, ORF und Veranstalter ziehen dabei an einem Strang. Von Materialkontrollen über strenge Zutrittsprüfungen bis hin zu technischen Überwachungsmechanismen wird jedes Detail bedacht, um für Besucher wie Teilnehmer ein sicheres Erlebnis zu schaffen.

Ich bin davon überzeugt, dass wir Mitte Mai ein friedliches und vor allem sicheres Musikfest in Österreich feiern werden“,

betonte Innenminister Gerhard Karner bei einem Lokalaugenschein. Die Behörde gehe die Vorbereitungen mit höchster Präzision an. Die Erfahrungen aus früheren Großevents – inklusive des ESC 2015 – fließen direkt in die aktuellen Einsatzpläne ein. Auch die Wiener Polizei richtet spezialisierte Einheiten ein, die im Ernstfall schnell reagieren können.

Die LKW-Röntgenstraße als Teil des ESC Sicherheitskonzepts.© ORF/Roman Zach-Kiesling

Die LKW-Röntgenstraße als Teil des ESC-Sicherheitskonzepts.© ORF/Roman Zach-Kiesling

Zentrale Partner von Stadthalle bis Rundfunk

Auch ORF und Wiener Stadthalle bereiten sich intensiv vor. Der Host Broadcaster setzt auf eng abgestimmte Abläufe, detailreiche Checks und technische Absicherungen, die von der Personen- bis zur Materialüberprüfung reichen. Veranstaltungschef Thomas Waldner hebt hervor, wie wichtig ein geschütztes Arbeitsumfeld für Teams und Acts ist – erst damit könne ein Event dieser Größenordnung reibungslos funktionieren.

Zoll und Finanzpolizei ergänzen das Sicherheitsnetz mit ihren Spezialkompetenzen. Einerseits werden Lieferungen durch mobile Röntgenfahrzeuge überprüft, andererseits die Daten der Security-Mitarbeiter kontrolliert. So entsteht ein mehrstufiger Ansatz, der vom Backstage-Bereich bis zum Fanzugang lückenlos greift.

Nichts bleibt verborgen: Röntgenstraße in der Wiener Stadthalle. © ORF/Christian Öser

Nichts bleibt verborgen: Röntgenstraße in der Wiener Stadthalle. © ORF/Christian Öser

Europa arbeitet für Sicherheit zusammen

Der ESC ist ein globales Ereignis, deshalb endet die Planung nicht an der österreichischen Grenze. Intensive Austauschgespräche mit der Schweiz, dem ESC-Gastgeberland 2025, sowie mit weiteren Nachbarstaaten sorgen dafür, dass Know-how aus vielen Ländern einfließt. Bei Bedarf können sogar internationale Einsatzkräfte unterstützend hinzugezogen werden.

Diese Kooperation schafft ein solides Fundament für ein friedliches und fröhliches Musikfest, nicht nur rund um die Hauptshows, sondern auch bei zahlreichen Side-Events in der Stadt. Wien bereitet sich damit darauf vor, den Eurovision Song Contest 2026 sicher, herzlich und im besten Sinne europäisch zu feiern.

songcontest.orf.at

stadthalle.com/esc2026