Trägt das Brillenschaf eine Brille? Wie sieht eigentlich ein Fleckschwein aus? Und was ist der Unterschied zwischen einem Huhn und einem Truthahn? Auf dem Kinderbauernhof am Cobenzl am Rande der Stadt erhalten Kinder und Jugend­liche auf all diese Fragen – und auch auf viele weitere – genaue Antworten.

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Das Landgut Cobenzl

Das Landgut Cobenzl im 19. Bezirk ist ein großartiges und wichtiges Projekt der Abteilung Forst- und Landwirtschaft (MA 49), das Kinder, Jugendliche und Erwachsene rund um die Themen „Leben und Arbeit am Bauernhof“, Landwirtschaft, Natur-, ­Umwelt- und Tierschutz ­informiert. Gleichzeitig bietet das Landgut ein abwechslungsreiches Programm, das von geführten Rundgängen, Kindergeburtstagen, Stallführungen und Bildungsveranstaltungen bis hin zum Brotbacken reicht.

Das große Holz-Landhaus beherbergt auf einer Fläche von vier Hektar sieben Ställe und rund 100 Tiere, darunter Brillenschafe, Fleckschweine, Kaninchen, Gänse, Truthähne, Ziegen, Schafe und vieles mehr. Interessierte können den Bauernhof täglich während der Öffnungszeiten besuchen und das bunte Angebot auskosten. In den Sommermonaten bietet das Landgut Cobenzl darüber ­hinaus eine tolle Ferienbetreuung für Kinder zwischen 5 und 12 Jahren an.

Kinderherzen lachen

„Der Kinder- und Bio-Bauern­hof ist ein einzigartiges An­gebot für Stadtkinder und ­-eltern. Hier können sie Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten und kennenlernen – ob Steinhuhn oder Fleckschwein, Brillenschaf oder Widderhase“, ist der ­Gemeinderat und SPÖ-Klubvorsitzende Josef Taucher begeistert. „Vor allem bietet der Bauernhof aber Freiraum, um mit anderen Kindern in der Natur herumzutollen und zu spielen. Der Kinderbauernhof am Cobenzl lässt kaum einen Kinderwunsch offen.“

Was Tiere brauchen

Genauso positiv sieht es die Wiener Tierschutzombudsfrau Eva Persy: „Unsere Tierschutzombudsstelle vertritt die Interessen der Tiere. Das tun wir auch hier am Bio-Bauernhof Cobenzl mit unseren Schautafeln. Wir zeigen Kindern und Begleitpersonen, was Tiere brauchen und wie sie leben sollten. Außerdem geben wir Informationen, wie man beim Einkaufen darauf achten kann, dass man zu Produkten greift, die ohne Tierleid entstanden sind.“