Klare Botschaft: Endlich den „Mieten-Wahnsinn“ stoppen!

Bezirksvorsteher Dietmar Baurecht bei der Mahnwache (Foto: Privat).

Aufruhr gab es diese Woche auf der Hütteldorfer Straße, Ecke Johnstraße bei der Mahnwache der Mietervereinigung. Auch der Bezirkschef von Rudolfsheim-Fünfhaus schloss sich den Teuerungsprotesten an.

Es reicht schon lange mit den explodierenden Mietkosten und der einhergehenden Armutssteigerung. Seit kurzem zeigt die Mietervereinigung ihren Protest auch auf der Straße. Unter dem Motto „Den Wahnsinn stoppen“ machten die Mietexperten auf der Hütteldorfer Straße, Ecke Johnstraße (bei der U3-Station) Halt. Und freuten sich über prominente Unterstützung durch Bezirksvorsteher Dietmar Baurecht.

Klare Miet-Ansagen

Der Bezirkschef, der seit dem Herbst des Vorjahres im Amt ist, nimmt sich dazu kein Blatt vor den Mund: „Die Mitpreisbremse wäre das richtige Instrument, um der Teuerung entgegenzusteuern“, so der Vorsteher. „Ich sehe die Bundesregierung in der Pflicht, die hier die bundesweite Lösung in der Hand hätte und nicht handelt“, spart er nicht mit Kritik an Schwarz-Grün.

Kampf gegen Teuerung

Gleichzeitig betont Dietmar Baurecht, dass die Stadt Wien mit der Energieunterstützung und dem Wohnbonus möglichst helfen würde – so gut es halt ginge. „Es braucht aber gezielte Unterstützung durch den Bund“, ist er überzeugt. „Eine Mietpreisbremse würde die Teuerung an der Wurzel bekämpfen und die Inflation merklich dämpfen.“ Unterstützt wird er durch die Fakten der Mietervereinigung, die weiterhin auch öffentlich sichtbar für eine spürbare Senkung der Mietpreise kämpfen wird.

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