Fiaker haben die Innenstadtbusse oft ausgebremst – das soll sich in Zukunft ändern. Gemeinsam mit Stadt und Bezirken haben die Wiener Linien ein neues Konzept für 2A, 3A und 57A erarbeitet, das noch heuer schrittweise umgesetzt wird. Ziel: bessere Anbindung zwischen City und Nachbarbezirken, kürzere Fahrzeiten und mehr Öffi-Nähe für Wohngebiete.

Neue Fahrstrecken

Konkret wird die Linie 2A in den 2. Bezirk verlängert und bindet Karmelitermarkt sowie Augarten an. Der 3A übernimmt teilweise Stationen der bisherigen 2A-Strecke und fährt künftig bis zur Oper. Auch der 57A wird bis Oper/Karlsplatz verlängert – ein Anliegen aus Mariahilf, das bereits aus einem Bürger:innen-Beteiligungsverfahren hervorgegangen ist.

Die Anbindung des 57A an die U-Bahn-Station Karlsplatz war ein langjähriger Wunsch der Mariahilferinnen und Mariahilfer. Die Verlängerung passt gut in unser Konzept zur Attraktivierung der Linie …

…, freut sich die designierte Bezirksvorsteherin Julia Lessacher.

 Wir sorgen für verlässlichere Fahrzeiten und bringen die Busse näher zu wichtigen Umsteigepunkten, Wohngebieten und ins Grüne …

…, fasst Öffi- und Planungsstadträtin Ulli Sima das neue Konzept zusammen.

Umstellung ab Herbst

Insgesamt werden 17 Haltestellen neu gebaut oder adaptiert. Erste Umstellungen bei 2A und 3A sind für Herbst 2026 geplant. Die Intervalle werden dabei leicht angepasst. Der 57A folgt mit neuer Strecke ab 2027. Ziel ist es, die Citybusse alltagstauglicher zu machen.