Ordensspitäler Wien. Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie bedeutend die 23 Ordensspitäler für die Aufrechterhaltung des heimischen Gesundheitssystems sind. Das geht aus der Leistungsbilanz 2020 hervor, die Direktor Adolf Inzinger, Sprecher der Ordensspitäler und Dr. Gerhard Stark, ­ärztlicher Leiter der Barmherzigen Brüder kürzlich ­präsentiert haben.

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Covid-Stationen der Ordensspitäler

Allein in den Wiener Ordensspitälern wurden im Vorjahr 527.873 Patienten betreut und 37.470 Operationen durch­geführt. Jeder vierte Covid-Intensivpatient wurde in einem Ordensspital behandelt. Neben den Barmherzigen Brüdern, dem Franziskus Spital Landstraße, dem Franziskus Spital Margareten, den Barmherzigen Schwestern in Mariahilf und dem Orthopädischen Spital Speising war vor allem auch der Göttliche Heiland in der Dornbacher Straße 20–30 in Hernals eine wichtige Versorgungsstation.

Hier wurden 29.521 Patienten betreut und 3.977 Ope­rationen durchgeführt. Das Krankenhaus verfügt über 268 Systembetten und ist mit über 60 Mitarbeitern auf der Covid-Station mit 45 Stationsbetten, acht Intensivbetten sowie zehn Covid-Nachsorgebetten das Krankenhaus mit der größten Covid-Abteilung außerhalb des Gesundheitsverbundes der Stadt. Eine besondere Leistung ist die Versorgung von Post-Covid-Patienten, damit diese in den Alltag zurück­kehren können: Bis Ende März wurden hier 148 Post-Covid-Patienten je 16 Tage lang aufopfernd behandelt.