Zwei Abende, die das Publikum mitnehmen – in eisige Wildnis und auf spirituelle Höhenwege.
Kanada & Alaska: Abenteuer im hohen Norden
Kanada und Alaska stehen wie kaum eine andere Region für unberührte Natur, Freiheit und Weite. Genau dorthin zieht es Pascal Violo. Auf der Suche nach der letzten Wildnis reist er in die Rocky Mountains, erkundet den Denali Nationalpark und umrundet mit einem kleinen Propellerflugzeug den Gipfel des „kältesten Berges der Welt“.
Ein besonderes Kapitel seiner Reise: Wochenlang durchquert Violo mit seiner Familie auf einem kleinen Segelboot die menschenleere Inselwelt der Inside Passage im Südosten Alaskas. Buckelwale begleiten das Abenteuer auf dem Meer – ein Naturschauspiel, das lange nachwirkt.
800 Kilometer im Kanu
Als Flussnomade paddelt der Reisejournalist schließlich 800 Kilometer entlang des Yukon, dem längsten frei fließenden Fluss der Welt. Zwischen herbstlich leuchtenden Wäldern und endloser Stille sorgt der nächtliche Besuch eines Bären am Zelt für Nervenkitzel. In Dawson City begibt sich Violo auf die Spuren von Jack London und erzählt von der bewegenden Geschichte der Goldsucher.
Auch die Begegnungen mit indigenen Kulturen – etwa bei einem farbenprächtigen Pow Wow – prägen seine Reise. Den emotionalen Höhepunkt erlebt Violo schließlich an der Hudson Bay: Aus nächster Nähe beobachtet er Eisbären und ihre Jungen – ein Moment, der die fragile Beziehung zwischen Mensch und Natur eindrucksvoll vor Augen führt.
Himalaya: Zwischen Himmel und Erde
Zwei Wochen später entführt Pascal Violo das Wiener Publikum in eine völlig andere Welt. „Himalaya – Gipfel, Götter, Glücksmomente“ ist eine Liebeserklärung an Nepal, Bhutan, Ladakh und Tibet – und an die Menschen, die dort leben.
Acht Reisen führten ihn in die höchsten Gebirgsregionen der Erde. Wochenlang wandert er durch Nepals Solo-Khumbu-Region bis zum Basislager des Mount Everest auf 5.328 Meter. Yak-Karawanen, wehende Gebetsfahnen und der Blick auf die höchsten Gipfel der Welt sorgen für wortloses Staunen.
Spiritualität, die berührt
In Kathmandu begegnen sich Hinduismus und Buddhismus: Während in Pashupatinath Sadhus allen weltlichen Freuden entsagen, ziehen Mönche rund um die Boudhanath-Stupa ihre Kreise, murmeln Mantras und entzünden tausende Butterlampen.
Im Königreich Bhutan spürt Violo dem vielzitierten „Bruttosozialglück“ nach. Farbenprächtige Maskentänze, das sagenumwobene Tigernest-Kloster und eine tief verwurzelte buddhistische Lebensweise machen das Land einzigartig.
Abenteuerlich wird es auch in Ladakh: Mit dem Motorrad überquert Violo den höchsten befahrbaren Pass der Welt, besucht das Thiksey-Kloster und erlebt ein bewegendes Treffen mit dem Dalai Lama. Körperliche Grenzen überschreitet er bei der Besteigung eines 6.000ers nahe der tibetischen Grenze sowie bei einer Winterexpedition bei minus 30 Grad auf dem gefrorenen Zanskar-Fluss.
In Tibet umrundet er gemeinsam mit Pilgern den heiligen Berg Kailash und feiert das Saga-Dawa-Fest mit tausenden Gläubigen – ein Fest voller Farben, Spiritualität und gelebter Tradition.
Magie, die nachwirkt
Ob in der eisigen Weite Alaskas oder in den Höhen des Himalaya – Pascal Violo erzählt von Begegnungen, die unter die Haut gehen, von Stille, die berührt, und von Landschaften, die den Atem rauben. Seine Live-Reportagen sind mehr als Vorträge: Sie sind bildstarke Erzählungen über Mut, Demut und die Schönheit unserer Welt.
Himalaya – Gipfel, Götter, Glücksmomente
29. März 2026, 17 Uhr
Audimax Uni Wien, Universitätsring 1, 1010 Wien
Karten: Ö-Ticket, www.violo.at
Kanada & Alaska:

©Pascal Violo

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Himalaya:

©Pascal Violo

©Pascal Violo

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Pascal Violo

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