Preisexplosion: „Brauchen Entlastungsmaßnahmen!“

(C) Dujmic Bubu: " Bundesregierung und EU sind jetzt gefordert, im Sinne der Menschen zu handeln“, fordert Willi Mernyi, Leitender Sekretär des Österreichischen Gewerkschaftsbundes.

Viele Menschen in Österreich fragen sich derzeit „Wie soll sich das noch ausgehen?“. Denn Sprit, Strom und Wohnen werden immer teurer. Corona-Krise, Inflation und der Ukraine-Krieg wirken sich mehr und mehr auf die Haushaltsbudgets aus. Die Gewerkschaft fordert daher von der Bundesregierung sofortige Entlastungsmaßnahmen und startet eine Petition gegen die Preisexplosion.

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Kein neues Problem

„Die Explosion der Energiepreise bringt immer mehr Menschen in finanzielle Notlagen. Das Problem ist alles andere als neu, der Krieg in der Ukraine hat es nun zusätzlich verschärft. Wir brauchen Entlastungsmaßnahmen und wir brauchen sie jetzt. Österreichs Arbeitnehmerinnen und -nehmer können nicht warten. Ihnen geht in vielen Fällen jetzt schon das Geld zum Leben aus. Bundesregierung und EU sind jetzt gefordert, im Sinne der Menschen zu handeln“, fordert Willi Mernyi, Leitender Sekretär des Österreichischen Gewerkschaftsbundes.

Der ÖGB fordert mit der Petition (preiserunter.oegb.at) u.a. eine Senkund der Mehrwersteuer. Auch soll das Kilometergeld von 42 auf 50 Cent erhöht werden. Zusätzlich soll auch die Mehrwertsteuer auf Zeitkarten im öffentlichen Verkehr gestrichen werden. preiserunter.oegb.at

Wiener Hilfspaket

Die steigenden Energiekosten ließen die Wiener Stadtregierung nicht kalt. Um etwa den kleineren Haushaltsbudgets rasch zu helfen, schnürte die Stadt ein 124 Millionen Euro schweres Hilfspaket. Hier sind etwa 50 Millionen als „Energiekostenpauschale“ für kleinere Einkommen und ökonomisch schwächere Wiener reserviert. Von der Pauschale soll rund 262.000 Wienerinnen und Wiener im zweiten Quartal 2022 profitieren. Dabei handelt es sich um eine 200 Euro hohe Direktanweisung.