Rote Ampel! 27 Radler & Scooter-Fahrer bestraft

Bild: BMI/Alexander TUMA

Die jüngste Schwerpunkt-Aktion der Polizei hat Radfahrer und E-Scooter-Fahrer am falschen Fuß erwischt. Es gab 71 Alkohol-Vortests, 25 Organstrafmandate und zwei Anzeigen wegen Rotlicht-Missachtung.

Den Schwerpunkt am Dienstag zwischen 19 Uhr und 2 Uhr früh führten der uniformierte Fahrraddienst und der motorisierte Streifendienst der Landesverkehrsabteilung Wien durch. Das Hauptaugenmerk galt diesmal Radfahrern und E-Scooter-Fahrern. Zuletzt war es ja zu immer mehr Beschwerden wegen eines rücksichtslosen Rowdytums gekommen.

Viele Strafmandate, wenig Anzeigen

Und die Beamten hatten jede Menge zu tun: Es wurden 71 Alko-Vortests durchgeführt. Vor allem die Missachtung des Rotlichts führte zu einigen Konsequenzen: Es gab 25 Strafzettel und zwei Anzeigen. Auch die Ausrüstung war in 21 Fällen mangelhaft und führte zu 21 Strafzetteln und einer Anzeige.

Rücksichtslose Rowdys

In acht Fällen stellten sich Radler und E-Scooter-Fahrer als besondere Rowdys heraus: Sie mussten wegen des unerlaubten Befahrens des Gehsteiges tief in die Tasche greifen. Und Gesetzestreue ist bei vielen keine Tugend, zumal es weitere 28 Organstrafmandate und nicht weniger als 47 Anzeigen wegen allgemeiner „verkehrsrechtlicher Übertretungen“ gab.

Scooter mit 67 km/h

Ein Scooter-Fahrer ließ selbst die Polizisten kopfschüttelnd zurück: Nach einer sogenannten „Rollentestung“ wurden beim E-Scooter sagenhafte 67 km/h Höchstgeschwindigkeit eruiert. Der Lenker hat sein Fahrgerät gewaltig aufgemotzt. Ihm wurde die Weiterfahrt untersagt, zudem muss er mit mehreren Anzeigen rechnen.

Last but not least wurden auch Fußgänger und Autofahrer in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch kontrolliert. Hier kam es zu insgesamt acht Strafmandaten und 22 Anzeigen wegen verschiedenster Übertretungen, wie die Landespolizeidirektion mitteilt.

Hans Steiner
Chefredakteur