Spende für Frauenhäuser: SISI-Kränzchen auf der Kaiser Wiesn

©Elisabeth Lechner

Das SISI-Kränzchen, initiiert von den engagierten Unternehmerinnen Mag. Sandra Soravia-Lepuschitz und Mag. Renate Altenhofer, setzte ein bemerkenswertes Zeichen der Solidarität.

In einer feierlichen Veranstaltung im Beisein der Organisatorinnen wurde ein beeindruckender Scheck in Höhe von 10.000 Euro an die Geschäftsführerin der Wiener Frauenhäuser, Andrea Brem, überreicht.

Frauen-Power

Das SISI-Kränzchen, initiiert von den beiden engagierten Unternehmerinnen, hatte zuvor am 25. September auf der Kaiser Wiesn in der Kaktus-Alm stattgefunden. Die exklusive Veranstaltung zog rund 200 Damen aus den Bereichen Wirtschaft, Politik, Mode und Society an, die in einer gemütlichen Atmosphäre kulinarisch und musikalisch verwöhnt wurden. Der gesamte Reinerlös dieser einzigartigen Veranstaltung wurde dem Verein „Wiener Frauenhäuser“ gewidmet.

„Tue Gutes und rede darüber!“

Die großzügige Unterstützung erhielt das SISI-Kränzchen von der Kaiser Wiesn, vertreten durch den Geschäftsführer Johann Pittermann. Die Kaktus-Alm wurde kostenfrei für diesen wohltätigen Anlass zur Verfügung gestellt, und darüber hinaus rundete der Veranstalter den Spendenerlös entsprechend auf. Pittermann betonte die Bedeutung der Solidarität und erklärte: „Als wahrscheinlich Österreichs größtes Brauchtums- und Oktoberfest ist es uns wichtig, auch einen Teil an Bedürftige direkt abzugeben. Unter dem Motto: ‚Tue Gutes, rede darüber und mache es erlebbar‘ setzen wir auch in Zukunft ein Zeichen der Solidarität.“

Unterstützung für Wiener Frauenhäuser

Der Verein Wiener Frauenhäuser, 1978 gegründet, spielt eine entscheidende Rolle im Schutz misshandelter und bedrohter Frauen sowie ihrer Kinder. Mit insgesamt 228 Plätzen in fünf Frauenhäusern bietet der Verein einen sicheren Ort und Unterstützung. Zusätzlich steht eine ambulante Beratungsstelle für Frauen zur Verfügung, die Hilfe benötigen, aber nicht im Frauenhaus leben möchten. Die Beratungen sind anonym und kostenfrei. Der Verein betreibt auch ein Übergangswohnhaus und mehrere Prekariumswohnungen.