Es beginnt idyllisch – mit Lavendelduft, goldenem Licht und dem vertrauten Summen tausender Bienen. Doch genau dieses Summen verstummt plötzlich. In der Provence kündigt sich damit ein Fall an, der es in sich hat. Was zunächst wie eine ökologische Auffälligkeit wirkt, entpuppt sich rasch als gefährliches Rätsel.

Mit „Tödliches Déjà-vu – Ein Fall für Commissaire Campanard“ legt Autor René Anour den dritten Band seiner beliebten Krimireihe vor. Und einmal mehr zeigt sich: Spannung, feiner Humor und südfranzösisches Flair gehen hier Hand in Hand.

Ein Ermittler mit Gespür für das Unscheinbare

Im Mittelpunkt steht Commissaire Louis Campanard – ein Ermittler, der lieber genau hinhört, als laut aufzutreten. Doch diesmal wird selbst er auf eine harte Probe gestellt. Denn schon in seinem eigenen Garten zeigt sich: Die Bienen verschwinden. Und mit ihnen ein Stück Normalität.

Als die exzentrische Bioimkerin Monique Gaillard immer wieder Alarm schlägt und von gezielten Eingriffen in ihre Bienenvölker spricht, bleibt Campanard zunächst skeptisch. Doch die Frau fasziniert ihn – nicht zuletzt wegen ihrer außergewöhnlichen Verbindung zur Natur.

Dann die Wende: Monique wird tot aufgefunden. Gestorben an unzähligen Bienenstichen. Ein tragischer Unfall – oder doch ein ausgeklügeltes Verbrechen?

Spuren führen tief in die Vergangenheit

Campanard beginnt zu zweifeln. Seine Ermittlungen führen ihn nicht nur durch die Lavendelfelder, sondern auch weit zurück in die Geschichte der Region. Denn ein ähnlicher Fall liegt Jahrzehnte zurück. Zufall? Oder wiederholt sich hier etwas, das lange im Verborgenen lag?

Der Roman lebt von genau dieser unterschwelligen Spannung. Die Frage, was wirklich hinter dem Tod der Imkerin steckt, hält die Leserinnen und Leser bis zuletzt in Atem.

Zwischen Wissenschaft und Krimi-Spannung

Besonders gelungen ist die Verbindung von Krimi und realen Themen. René Anour, selbst mit wissenschaftlichem Hintergrund, verwebt Aspekte wie Bienensterben, ökologische Zusammenhänge und medizinische Details geschickt in die Handlung.

Das wirkt nie belehrend, sondern erweitert die Geschichte um eine zusätzliche Ebene. Gleichzeitig bleibt der Ton leicht und unterhaltsam – nicht zuletzt dank Campanards feiner Ironie und seinem Gespür für Menschen.

Die Provence als heimliche Hauptfigur

Ein weiterer Star des Buches ist die Region selbst. Die Landschaft rund um Grasse wird so lebendig beschrieben, dass man den Lavendel förmlich riechen kann. Doch hinter der malerischen Kulisse lauern dunkle Geheimnisse.

Gerade dieser Kontrast macht den Reiz des Romans aus: Schönheit und Abgrund liegen hier nah beieinander.

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