Veganuary 2023: Probiers mal mit „Gemüslichkeit“

(C) Pexels: Mit Jänner startet wieder der
(C) Pexels: Mit Jänner startet wieder der "Veganuary".

Immer mehr Menschen verzichten auf tierische Produkte und wagen den Schritt in ein komplett pflanzliches Leben. Vor allem zum Jahreswechsel entschließen sich viele ihre Ernährungsgewohnheiten zu ändern. Die internationale Kampagne „Veganuary“ möchte Menschen dabei helfen ihre veganen Jahresvorsätze einzuhalten.

Viele Gründe

Die Gründe für einen veganen Lebensstil sind mannigfaltig. Während die einen aus liebe zum Tier sich dafür entscheiden, steht für die anderen der Klima- und Umweltfaktor im Vordergrund. Denn Massentierhaltung, Anbau von Futtersoja und der hohe Ressourcenverbrauch heizen die Erde auf. Wie der WWF vorrechnet, macht Fleisch zwar nur 9 Prozent unserer gesamten Ernährung aus, verursacht aber 43 Prozent der ernährungsbedingten Treibhausgas-Emissionen. 70 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Flächen werden weltweit nur für die Tierhaltung beansprucht. Andere wiederum sind neugierig und möchten neue Gerichte kennenlernen.

Veränderte Gewohnheiten

Im Jahr 2014 wurde die Kampagne „Veganuary“ – ein Kofferwort aus „vegan“ und dem englischen „January“ – in Großbritannien gestartet. Anfang nahmen gut 13.000 Personen daran teil, nahmen 2022 bereits 629.000 Menschen an der Aktion teil. Auch immer mehr Unternehmen nutzen den Aktionsmonat für sich und bewerben im Jänner verstärkt vegane Produkte.

Eine Studie der Kampagne unter den Teilnehmenden zeigte, dass sich die Essgewohnheiten nach dem veganen Jänner bei gut 80 Prozent nachhaltig veränderte und sie zu weniger tierischen Produkten griffen. 28 Prozent ernährten sich auch 6 Monate nach Start vollständig vegan.