Währing: Face-Lifting für Marktplatz

Prächtig herausgeputzt präsentiert sich der neue Johann-Nepomuk-Vogl-Platz samt Markt seit seiner feierlichen Eröffnung am 5. September. Der jahrelang angekündigte, aber immer wieder verzögerte Umbau konnte trotz Corona-Krise wie geplant fertiggestellt werden, wie Bezirks­chefin Silvia Nossek nicht ohne Stolz verkündet.

Grätzel-Zentrum

Mit der Neugestaltung ist es gelungen, aus dem eher traurigen und tristen Platz ein echtes Grätzel-Zentrum im Kreuzgassenviertel zu erschaffen. Die störenden Mistcontainer sind in die Seitengasse verlegt worden, es sind neue Bäume gepflanzt worden. Um ihnen das Überleben zu erleichtern, wurde eine „Schwammstadt“ errichtet, indem der Wurzelraum unter der Pflasterung großzügig ­erweitert wurde. Die bestehende WC-Anlage wurde von einem Kran an den Rand des Platzes gehievt und dort an das Kanalsystem angeschlossen. Mit dem Umbau wurden auch neue Spielgeräte für den Kinderspielplatz angeschafft, ein Wasserspiel soll für Spaß und Abkühlung sorgen.

Tram-Station

Dazu kamen ein Bücherschrank und neue Sitzgelegenheiten. Der Platz ist damit zu einem attraktiven Treffpunkt für die Nachbarschaft geworden und außerdem noch mit einer neuen Straßenbahn-Station an das Öffi-Netz angeschlossen. Die Kosten für die Verschönerung des Platzes in Höhe von 1,8 Millionen Euro werden zur Hälfte von der EU getragen.

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