Weniger Parkplätze, aber lebenswertere ‚Thalia‘

(C) Privat: Bezirksvorsteher Franz Prokop und SP-Managerin Stefanie Lamp mit Umbauplan.
(C) Privat: Bezirksvorsteher Franz Prokop und SP-Managerin Stefanie Lamp mit Umbauplan.

An vielen Ecken wird fleißig aufgegraben, die Arbeiten für den zweiten Teil der neuen Thaliastraße laufen.

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Geht nicht anders

Gut 100 Parkplätze weniger, Probleme für den Lieferverkehr auf der einen Seite. 88 neue Bäume, 16 Nebelduschen, zehn Trinkbrunnen und Dutzende Sitzgelegenheiten auf der anderen. Auch das WBB hat Kritik an der „autofahrerfeindlichen Umgestaltung“ erreicht. Und es gilt, was Bezirkschef Franz Prokop schon beim ersten Abschnitt gesagt hat: „Die Sorgen sind uns ­bewusst, aber der Umbau zu einem Klimaboulevard ist anders leider nicht möglich.“ Also kein Vorteil ohne Nachteil. Und sowohl Prokop als auch Verkehrsstadträtin Ulli Sima sind sicher, dass die neue Thaliastraße ein Maßstab für viele andere sein wird. In Summe kostet der zweite Umbauteil so viel wie der erste: acht Millionen Euro. Eine ­EU-Förderung soll die Budgets von Stadt und Bezirk entlasten.

Gut für Betriebe

Ein Muss ist die Fertigstellung bis zum Weihnachtsgeschäft, damit auch die Unternehmer aufatmen können. Dann mit einer neuen Beleuchtung – der gewohnte Sternenhimmel ist in die Jahre gekommen und wird durch eine modernere Beleuchtung ersetzt.