Wie ein Hund im Büro dem Unternehmen gut tut

(C) zVg: Ein Hund im Büro wirkt sich positiv auf das Unternehmen aus, wie WBB-Reaktionshund Schotti beweist.

Der Hund ist bekanntermaßen der beste Freund des Menschen. Doch für berufstätige Menschen stellt sich schnell die Frage: Wohin mit dem Hund während der Arbeitszeit? Die knappe Antwort dazu lautet: Mitnehmen! Denn ein Hund im Büro ist nicht nur für Frauli, Herrli und Hund gut, sondern wirkt sich auf positiv auf das Unternehmen aus.

Anzeige

Hunde verbessern das Arbeitsklima

In vielen Unternehmen sind Hunde gerngesehene Kollegen. Denn ein Bürohund wirkt sich positiv auf das Arbeitsklima aus. Ist ein Tier im Büro, herrscht weniger Stress im Arbeitsalltag. Durch die Anwesenheit eines Hundes sind viele (menschliche) Kollegen und Kolleginnen nachweislich entspannter, Sticheleien und Wutausbrüche unter Arbeitskollegen nehmen ab. Auch verhalten sich Menschen bei Hunden in der Firma weitaus bedächtiger und freundlicher.

Hunde verringern Stress

(C) Pexels: Ein Hund im Büro fördert ein gutes Arbeitsklima.

Studien ergaben, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Hunden im Büro produktiver sind. Denn durch das gelegentliche Streicheln des Tiers werden kleinere (Denk-)Pausen eingelegt. Mit freien Kopf arbeitet es sich leichter! Auch setzt das Streicheln das Glückshormon Oxytocin freit und der Cortisolspiegel (Stresshormon) sinkt. Damit werden berufs- und stressbedingte Krankheiten wie Burnout, Kopfschmerzen oder Verdauungsprobleme reduziert.

Zusätzlich fördern die notwendigen Gassirunden an der frischen Luft die Gesundheit und Kreativität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Zustimmung

Wer seinen Hund in das Büro mitnehmen möchte, sollte allerdings vorab die Zustimmung des Arbeitgebers einholen. Einen Rechtsanspruch auf die Mitnahme eines Hundes exisitiert nicht. Davon ausgenommen sind Therapie- und Blindenhunde. Dazu benötigt es keine Zustimmung, hier greift er Diskriminierungsschutz nach dem Behinderteneinstellungsgesetz.

Neben der Zustimmung des Chefs sollte auch die Mitnahme mit den Kolleginnen und Kollegen abgestimmt werden. Wenn ausgeprägte Tierhaarallergien oder Hundeängste herrschen, sollte man auf die Mitnahme des vierbeinigen Kollegen verzichten.

Hundeplatz im Büro

Um einen reibungslosen tierischen Büroalltag zu gewährleisten, muss auch das Wesen des Hundes für das Büro geeignet sein. Gelassenheit steht hier im Vordergrund – Junghunde und Welpen, die noch in jeder Minute die Aufmerksamkeit ihrer Bezugsperson benötigen sollten langsam an den Alltag gewöhnt werden. Vor allem sollte der Hund gut sozialisiert sein: Menschen muss er freundlich begegnen, er darf weder aggressiv noch nervös oder ängstlich sein.

Auch die vierbeinigen Kollegen benötigen im Büro einen fixen „Arbeitsplatz“ – der Hundeplatz samt Bettchen und Napf sorgt für Entspannung im Büroalltag.