Wien: Wiener Bäder öffnen mit 19. Mai

(C) Schedl Ludwig

Wiener Bäder öffnen. Nachdem der harte Lockdown in Wien am 3. Mai geendet hat, sperren ab 19. Mai auch Gastronomie und Sport-, Kultur- und Freitzeiteinrichtungen in der Stadt auf. Von den Öffnungen sind auch die Wiener Bäder betroffen.

Das Planschen kann mit 19. Mai in den Wiener Bädern losgehen. Mit strengen Sicherheitsvorkehrungen, Bäderampel und 1-2-3 Ticket sind die Bäder der Stadt Wien für die kommende Saison startklar.

Online Ticketkauf

Das Badevergnügen kann heute noch besser geplant werden. Denn der Ticketkauf ist auch heuer im Vorhinein möglich. So können bis zu drei Tage vor dem geplanten Badetag Tickets erworben werden. Ein Kontingent bleibt dabei für den Verkauf an der Tageskassa frei. Erstmalig können Tickets dieses Jahr auch online erworben werden. Allerdings können die Tickets online nur für den selben Tag bezogen werden.

Die Preisgestaltung der Eintrittskarten ähnelt dem letztjährigen Schema. Die 1-2-3-Formel bleibt. Somit zahlen Kinder 1 Euro, Jugendliche 2 Euro und Erwachsene 3 Euro für den Badbesuch. Senioren und Inhaber einer Bäderlegitimationskarte zahlen den ermäßigten Beitrag von 2 Euro.

Dieses Jahr wird wie 2020 in den Wiener Bädern eine beschränkte Anzahl an Badegästen gelten. Im Vorjahr wurde diese mit einem Drittel der maximalen Kapazität gesetzt. Online über die Bäderampel können die Badefreudigen abschätzen, wie voll das jeweilige Bad ist.

Strenge Sicherheitsregeln

Wie genau die Sicherheitsregeln in den Wiener Bädern sind, gilt noch abzuwarten. Denn man warte noch auf die genaue Verordnung des Bundes. Prinzipiell kann davon ausgegangen werden, dass auch 2021 eine beschränkte Anzahl an Badegästen in den Wiener Bädern gelten wird. Die Bäderampel gibt darüber Auskunft, wie ausgelastet das Bad ist. Auch wird ein Mindestabstand zu anderen, haushaltsfremden Gästen gelten. Dieser wird voraussichtlich im Liege- als auch Badebereich gelten.

Ob ein verpflichtender Eintrittstest für die Bäder notwendig ist, wird sich noch zeigen. Man sei allerdings auch für dieses Szenario bestens gewappnet, so Vizebürgermeister Christoph Wiederkehr.