Alles Walzer: Das sind die Höhepunkte des Opernballs

©Wiener Staatsoper, Ashley Taylor

Der 66. Wiener Opernball, der unumstrittene Höhepunkt der Ballsaison, steht am 8. Februar wieder bevor und verspricht einen Abend voller Glanz und Glamour.

Mit rund 5.000 Ballgästen und einem Millionenpublikum weltweit, das via Fernsehen, Radio, digitalen Plattformen und Printmedien am Spektakel teilnehmen kann, ist der Wiener Opernball ein kulturelles Highlight von globaler Bedeutung.

Elīna Garanča | ©Sarah Katharina

Gewaltige Stimmen

Die künstlerische Eröffnung des Abends verspricht Hochkarätiges. Unter der musikalischen Leitung von Bertrand de Billy wird das Orchester der Wiener Staatsoper die Bühne mit den renommierten Stimmen von Elīna Garanča, Piotr Beczała und Serena Sáenz teilen. Auf dem Programm stehen unter anderem die Barcarolle aus „Les Contes d’Hoffmann“, die Polonaise aus „Eugen Onegin“, Arien aus „Carmen“ und „Don Carlo“ sowie Agustín Laras „Granada“.

Ballett auf höchstem Niveau

Die Tanzkunst wird in einer Neukreation von Starchoreograph Alexei Ratmansky von keinem Geringeren als dem Wiener Staatsballett präsentiert. Die Solistinnen- und Solistenpaare Elena Bottaro – Masayu Kimoto, Sonia Dvořák – Brendan Saye, Alice Firenze – Marcos Menha, Kiyoka Hashimoto – Alexey Popov, Hyo-Jung Kang – Davide Dato, Aleksandra Liashenko – Géraud Wielick, Ketevan Papava – Eno Peci und Claudine Schoch – Duccio Tariello werden den Walzer „La Séparation“ von Mykola Lysenko auf höchstem Niveau präsentieren. Die Ballettakademie wird gleichzeitig zur „Ecossaise“ aus „Eugen Onegin“ in einer Choreographie von Christiana Stefanou die Tanzfreude unter Beweis stellen.

Den feierlichen Auftakt mit der Fanfare wird erneut das Bühnenorchester der Wiener Staatsoper gestalten, das die Gäste auf eine musikalische Reise durch die Pracht und Eleganz der Oper entführen wird.

Zeichen der Solidarität

Trotz des luxuriösen Rahmens des Opernballs bleibt die Realität der Zeit nicht unberücksichtigt. Viele Menschen sehen sich nach wie vor mit finanziellen Herausforderungen konfrontiert. Daher wird der Opernball 2024, ebenso wie im vergangenen Jahr, nicht nur ein Fest der Eleganz, sondern auch ein deutliches Zeichen für soziale Verantwortung und Solidarität setzen. Mit dem Kauf der Eintrittskarten (mit einem Aufschlag von 35 € pro Ticket) und der Konsumation während des Balls (mit einem 10 prozentigen Aufschlag auf die Gastronomie-Umsätze) wird erneut die Initiative »Österreich hilft Österreich« unterstützt. Diese von ORF und den führenden Hilfsinstitutionen Caritas, Diakonie, Hilfswerk Österreich, Österreichisches Rotes Kreuz und Volkshilfe getragene Initiative setzt sich dafür ein, Menschen in unserem Land, die in Not geraten sind, zu unterstützen.

©Herbert Brandl

Opernball-Sujet von Herbert Brandl: „Spirit Rose“

Ganz im Zeichen des Solidaritätsgedankens hat sich auch der österreichische Künstler Herbert Brandl bereit erklärt, ein Werk für den Opernball 2024 zu kreieren, das einerseits als Sujet für Plakate und sämtliche Drucksorten dient, vor allem aber für eine Benefiz-Aktion zur Verfügung gestellt wird, deren Reinerlös ebenfalls zur Gänze an »Österreich hilft Österreich« geht. Die Auktion startet auf dorotheum.com/opernball am 12. Jänner um 12 Uhr. Gebote können bis einschließlich 15. Februar abgegeben werden. Der Rufpreis beträgt 60.000 Euro. Ab 16. Jänner ist das Werk auch im Dorotheum zu besichtigen.

Dancing Stars leiten das Jungdamen- und Jungherren Komitee

Bereits zum vierten Mal ist die oberösterreichische Tanzschule Santner unter der Leitung von Maria Angelini-Santner und Christoph Santner für die Choreographie des Jungdamen- und Jungherren Komitees verantwortlich – ebenso für den Komitee-Einzug sowie den Eröffnungswalzer. Maria und Christoph Santner erhielten den österreichischen Staatsmeistertitel in den Standardtänzen sowie den Wiener Walzer Weltmeistertitel. 2015 eröffnete das Geschwisterpaar, bekannt aus der ORF-Tanzshow »Dancing Stars«, in Wels eine eigene Tanzschule.

Die Swarovski-Tiara

Swarovski Tiara | ©courtesy of Swarovski

Der Wiener Opernball ist eines der prestigeträchtigsten Ereignisse im europäischen Gesellschaftskalender, bei dem anmutige Debütantinnen seit Jahrzehnten mit einer Swarovski Tiara erstrahlen, welche heute für den kommenden Ball im Februar neu enthüllt wurde.
Die Tiara 2024 wurde von Swarovski Global Creative Director Giovanna Engelbert entworfen. Sie bezog dabei Inspiration vom österreichischen Kaiserschmuck sowie der Swarovski Mesmera Schmuckfamilie.

Jedes Stück wurde sorgfältig aus 233 klaren Kristallen in unterschiedlichen Schliffen gefertigt, die in eleganter Anordnung von übergroßen Elementen bis hin zu kleinen Kristallformen hinabfließen. Die graziös arrangierten Kristallelemente in der Tiara greifen den Glanz des Ball-Abends auf, sie sollen die Tänzerinnen und Tänzer auf dem Parkett des Ballsaals widerspiegeln. Bei jeder Bewegung schimmern die
Kristalle im Licht und ziehen alle Blicke auf sich. Wenn die diesjährigen 160 Debütantinnen an den Armen ihrer Begleiter den Wiener Opernball auf spektakuläre Weise eröffnen, werden die Diademe ihren Auftritt mit einem fesselnden Glanz krönen.

Eine Tradition, die einen ikonischen Platz im österreichischen Erbe einnimmt – als auch im Kulturgut der Marke Swarovski, die seit beinahe 70 Jahren die Tiaras der Debütantinnen kreiert.

„ALLES OPERNBALL“ am 8. Februar um 20:15 Uhr im ORF1

Eröffnet wird der Opernball-Abend um 20.15 Uhr mit »Wiener Opernball 2024 – Alles tanzt«. Der erste Programmpunkt des Opernball-Abends erlaubt einen Blick hinter die Kulissen des prestigeträchtigen Events. Die ORF-Moderatorinnen und -Moderatoren (Mirjam Weichselbraun, Andi Knoll, Teresa Vogl und erstmals Marion Benda) begrüßen von den Ball-Locations vor und in der Staatsoper, erzählen was es heuer Neues gibt, blicken zurück auf vergangene Jahre und stimmen das Fernsehpublikum auf den Abend ein. Für den pointierten Kommentar sorgen einmal mehr Karl Hohenlohe und Christoph Wagner-Trenkwitz.

Anschließend stehen die »Ankunft der Gäste« (21.10 Uhr), »Die Eröffnung« (21.50 Uhr) sowie nach der »ZIB 2« auch »Das Fest« (23.20 Uhr) auf dem Programm.