Großbauprojekt VIENNA TWENTYTWO ist gesichert

Der drohende Baustopp konnte verhindert werden © k18

ARE Austrian Real Estate Development GmbH übernimmt die Anteile der ins Straucheln geratenen SIGNA-Gruppe am VIENNA TWENTYTWO. Damit gibt es wieder Planungssicherheit für die ausführenden Firmen und auch die Arbeitsplätze auf der Baustelle sind gesichert.

Seit 2019 entsteht mit dem VIENNA TWENTYTWO im 22. Bezirk ein Ensemble aus insgesamt sechs Bauteilen. Vier davon sind bereits fertiggestellt und übergeben, zwei befinden sind aktuell noch in Bau und werden bis Ende 2025 fertiggestellt. Die ARE Austrian Real Estate Development GmbH setzte das Projekt bisher in einer Projektgesellschaft mit der Forum Donaustadt Holding GmbH, einem Unternehmen aus der SIGNA-Gruppe, um. Die ARE Austrian Real Estate Development GmbH hielt dabei 49 Prozent der Anteile an der gemeinsamen Projektgesellschaft FoDo Holding GmbH & Co KG.

In mehreren Verhandlungsrunden mit Vertretern der SIGNA und der Sanierungsverwalterin konnte jetzt eine Einigung erzielt werden. Die ARE Austrian Real Estate Development GmbH greift alle Anteile am VIENNA TWENTYTWO auf und setzt das Projekt nun eigenständig fort. Der Vertrag wurde am 29. Jänner 2024 unterzeichnet.

Baustopp verhindert

Der Aufsichtsrat der ARE hat die Übernahme der Anteile einstimmig beschlossen. „Die Anteile am VIENNA TWENTYTWO konnten zu fairen Konditionen erworben werden. Die ARE hat proaktiv und schnell gehandelt und damit einen drohenden, sehr kostspieligen Baustopp mit allen negativen Konsequenzen verhindert, wie wir ihn momentan leider viel zu oft in der Branche beobachten müssen“, sagt Aufsichtsratsvorsitzender Markus Neurauter.

Finanzstadtrat Peter Hanke betont: „Das VIENNA TWENTYTWO ist ein bedeutendes städtebauliches Projekt für Wien. Die Stadt Wien hatte das Areal zu Projektbeginn als Stadtentwicklungsgebiet aufbereitet und dann für die Umsetzung in einem Bieterverfahren an das Projektkonsortium vergeben. Die nun gesicherte Fortsetzung des Großbauprojekts durch die ARE Development bedeutet auch Planungssicherheit für die ausführenden Firmen der ohnehin unter Druck geratenen Baubranche und die Sicherung von vielen Arbeitsplätzen.“