Als verantwortungsvoller Arbeitgeber schaffen die ÖBB neuen, zeitgemäßen und leistbaren Wohnraum für ihre Mitarbeiter. Auf Baufeld 11 des „Neuen Landguts“ nahe des Wiener Hauptbahnhofs entstehen bis 2028 insgesamt 121 moderne Wohnungen. Das Projekt verbindet soziale und ökologische Ziele: familienfreundliche Grundrisse, faire Mieten und spezielle Wohnlösungen für Schichtarbeiter. Jetzt fand der feierliche Spatenstich mit Vizekanzler und Wohnbauminister Andreas Babler, Mobilitätsminister Peter Hanke, Silvia Angelo, Vorständin der ÖBB-Infrastruktur AG, und Olivia Janisch, stv. Vorsitzende des ÖBB-Konzernbetriebsrats statt.
„Die Schaffung von leistbarem Wohnraum ist eines der Ziele unserer Regierung. Mit Mietpreisdeckel und Mietpreisbremse haben wir regulativ eingegriffen. Aber wir dürfen den zweiten wesentlichen Faktor nicht vergessen: die gemeinnützigen und öffentlichen Bauträger drücken mit ihrem Angebot die Preise am ganzen Wohnmarkt. Die ÖBB übernehmen mit diesem Projekt damit nicht nur Verantwortung für ihre Mitarbeiter sondern für ganz Österreich. Sie mobilisieren als Bauherr Wohnraum und nehmen mit moderner und qualitativer Ausgestaltung der Wohnungen, sowie einer Mietpreisregulierung nach klaren internen Vorgaben eine Vorbildfunktion ein,“ sagt Andreas Babler.

Andreas Babler, Silvia Angelo, Olivia Janisch und Peter Hanke (v.l.) © ÖBB/Lukas Leonte
Mobilitätsminister Peter Hanke betont: „Projekte wie dieses zeigen, wie wir die Zukunft des Mobilitätssektors aktiv gestalten: Moderne Infrastruktur bedeutet nicht nur gute Züge und verlässliche Verbindungen, sondern auch ein attraktives Lebensumfeld für jene Menschen, die unser System Tag für Tag am Laufen halten. Wenn wir ausgebildete Fachkräfte gewinnen und langfristig binden wollen, brauchen wir genau solche Initiativen. Für mich ist ‚ELFI im Zehnten‘ ein wichtiges Signal dafür, wie die Bahn in Österreich technisch und gesellschaftlich weiter an Stärke gewinnt.“
Lebenswertes Stadtquartier
Gemeinsam mit der Stadt Wien wird das Areal „Neues Landgut“, auf dem früher unter anderem Triebfahrzeuge gewartet wurden, zu einem lebenswerten Stadtquartier entwickelt – mit Bildungscampus, Walther-Kuhn-Park und leistbarem Wohnraum. In einer Zeit, in der erschwinglicher Wohnraum zunehmend schwieriger zu finden ist, schafft das ÖBB Wohnprogramm nicht nur ein Angebot mit fairen Mieten, sondern Wohnungen, die gezielt auf die Bedürfnisse der eigenen Mitarbeiter:innen ausgerichtet sind.
Das Wohnhaus „ELFI im Zehnten“, ist nach Elfriede Tungl benannt, der ersten Bauingenieurin der ÖBB. Sie war eine Pionierin ihrer Zeit und ein Symbol für Mut, technische Exzellenz und gesellschaftliche Verantwortung. Das Wohnhaus ist der erste Neubau seit fast 50 Jahren im Rahmen des ÖBB Wohnprogramms und markiert damit einen wichtigen Meilenstein im Wiederaufleben des Werkswohnungswesens.