Digitale Medien sind aus dem Alltag von Jugendlichen kaum wegzudenken. Doch wann ist die Nutzung noch gesund und wann wird sie zur Belastung? Diese Frage hat sich Alexander Chirkovski (16) vom Gymnasium Sacré Coeur Wien in der Landstraße gestellt. Mit seinem Text für die Schülerzeitung campus a college überzeugte er die Jury und gewann den Nachwuchspreis für Journalisten von A1.
Schreibtalent aus der Landstraße
Alexander (16) argumentiert in seinem Beitrag „Die Menge macht das Gift – vor allem im digitalen Raum“ für einen reflektierten Umgang mit Smartphones und Social Media. Statt strenger Verbote plädiert er für Bewusstsein, Selbstkontrolle und kritisches Denken im Netz.
Für seinen klugen Text erhielt er ein aktuelles Smartphone samt Zubehör – ein Anreiz, weiter journalistisch aktiv zu sein. Daniela Fritz, Leiterin ESG A1 Österreich, betonte bei der Preisvergabe: „Gerade weil Informationen heute unbegrenzt verfügbar sind, zählt ein kritischer Umgang mit Medien mehr denn je.“

Sieht zwar düster-futuristisch aus, ist aber eigentlich schon in gewisser Weise Realität. Viele von uns hängen zu oft am Smartphone und Scrollen, Swipen, Tippen, lassen uns berieseln .. selbst auf der Straße. © Freepik.com
Clever durch den digitalen Alltag
Alexander zeigt, wie man Social Media klug nutzt:. Ein Tipp seiner Lehrer lautet, das Handy abends stumm zu schalten, um Schlaf und Ruhe zu schützen. Freunde und Familie können helfen, den Überblick zu behalten, denn nicht alles, was viral geht, ist wahr.
Der junge Schüler empfiehlt außerdem, die eigene Bildschirmzeit genau zu prüfen: Welche Apps bringen wirklich etwas, welche nur Ablenkung? Wer ein echtes Experiment wagen will, kann ein paar Tage auf Handy und Apps verzichten, um Abstand zu gewinnen. Und für alles, was recherchiert wird – sei es für die Schule oder die Schülerzeitung – gilt: verlässliche Quellen nutzen statt nur den ersten Google-Ergebnisse zu vertrauen.
Alexanders Botschaft ist so simpel wie klug: Medienkompetenz entsteht durch Reflexion, nicht durch Verbote. Wer bewusst agiert, bleibt digital souverän und behält die Kontrolle über seine Zeit.
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