Wer schon einmal mit akuten Beschwerden ins Spital musste, weiß, dass Orientierung, Wartezeiten und Abläufe entscheidend sind. Mit der neuen Erstversorgungsambulanz (EVA) reagiert die Klinik Landstraße auf genau diese Bedürfnisse. Der Baustart markiert einen wichtigen Schritt in der laufenden Erneuerung des Standorts und bringt spürbare Vorteile für die Bewohner der Landstraße und der angrenzenden Bezirke.

Klinik Landstraße Eingang Frontansicht, Rendering © Haas Haas Architektur + X Architekten
Mehr Platz für schnelle Hilfe im Bezirk
Mit dem Projekt entstehen insgesamt 360 Quadratmeter neue Fläche, 210 Quadratmeter für die Erstversorgungsambulanz und 150 Quadratmeter für eine erweiterte Eingangshalle. Damit wird der Haupteingang der Klinik übersichtlicher, freundlicher und besser auf die Anforderungen eines modernen Großspitals abgestimmt ausgebaut.
Gesundheitsstadtrat Peter Hacker betont die Bedeutung des Projekts:
Mehr Raum für schnelle Hilfe ist unser Anspruch für die Wiener Bevölkerung. Die EVA der Klinik Landstraße wird maßgeblich dazu beitragen.”
Die neue EVA soll zur zentralen Anlaufstelle für Menschen mit akuten, aber nicht lebensbedrohlichen Beschwerden werden. Die Fertigstellung ist für das erste Quartal 2027 geplant.

Klinik Landstraße Eingang neu, Rendering © Haas Haas Architektur + X Architekten
Erstversorgungsambulanz entlastet Notaufnahme
Die Erstversorgungsambulanz ist für viele Patienten etwa bei Infekten, Schmerzen oder kleineren Verletzungen die richtige erste Adresse. Sie funktioniert ähnlich wie eine hausärztliche Praxis, ist aber auch außerhalb üblicher Ordinationszeiten geöffnet.
Schon jetzt werden in der Klinik Landstraße monatlich mehrere tausend Patienten in der EVA betreut, rund 80 Prozent davon kommen aus der Landstraße sowie aus Favoriten und Simmering. Viele können nach kurzer Behandlung und Diagnostik wieder nach Hause. Die EVA leistet einen wichtigen Beitrag zur Entlastung der Notaufnahme, die sich dadurch stärker auf schwere und komplexe Fälle konzentrieren kann.
Die enge Zusammenarbeit mit dem Ärztefunkdienst gilt dabei als Erfolgsmodell, das sich in Wien bewährt hat. „Zwei Teams stehen für die Patient*innen bereit. Die Zusammenarbeit mit der Notaufnahme ist hervorragend – und in den neuen Räumen wird sie noch besser werden“, sagt Peter Haubenberger, Ärztlicher Leiter der Erstversorgungsambulanzen.

Klinik Landstraße Eingangsbereich, Rendering © Haas Haas Architektur + X Architekten
Ein neuer Eingang als Visitenkarte der Klinik
Ein markanter Vorbau wird künftig das Erscheinungsbild der Klinik Landstraße prägen. Der neue Eingangsbereich soll nicht nur funktional sein, sondern auch Orientierung bieten und Hemmschwellen abbauen. EVA, Haupteingang und ein neues Verkaufslokal werden zu einem klar strukturierten Ensemble zusammengeführt – ein Stück moderne Gesundheitsinfrastruktur im Bezirk.
Gebaut wird bei laufendem Betrieb, was eine präzise Koordination aller Beteiligten erfordert. Das Projekt reiht sich in eine Serie von Sanierungen und Neubauten ein, mit denen die Klinik Landstraße Schritt für Schritt modernisiert wird.