Während sich vieles ins Digitale verlagert, setzt der Concordia Ball bewusst auf das Analoge. „Wie wollen wir künftig miteinander reden – und wem schenken wir Gehör?“, stellt Daniela Kraus, Generalsekretärin des Presseclub Concordia, die zentrale Frage unserer Zeit. Gerade angesichts von Desinformation und wachsendem Druck auf Medien sei Qualitätsjournalismus wichtiger denn je.
Ballmeisterin Deborah Grumberg bringt es auf den Punkt: Der Concordia Ball sei ein „bewusster analoger Kontrapunkt zum digitalen Dauerrausch“. Seit über 160 Jahren steht die Veranstaltung für freien Journalismus, Austausch und gesellschaftliches Miteinander.
Schwungvolle Eröffnung im Rathaus
Die prachtvollen Säle des Wiener Rathauses verwandeln sich an diesem Abend in eine einzige große Tanzfläche. Den Auftakt macht eine Festfanfare für den freien Journalismus, gefolgt von musikalischen Highlights – von den Wiener Comedian Harmonists bis zu Walzerklängen von Johann Strauss (Sohn).
Auch das Eröffnungskomitee sorgt für Gänsehautmomente: Choreografiert von Chris Lachmuth und Sonja Hofstätter tanzt es zu klassischen Strauss-Walzern und eröffnet damit stilvoll die Ballnacht.
Kunst trifft Diskurs
Ein besonderes Highlight liefert heuer die bildende Künstlerin Simone Bernert. Ihr eigens gestalteter Kopfschmuck für das Eröffnungskomitee versteht sich als künstlerisches Statement für den analogen Diskurs. Begriffe wie Fantasie, Empathie und Humor stehen dabei im Mittelpunkt – Eigenschaften, die im digitalen Raum oft zu kurz kommen.
Von Walzer bis Disco: Für jeden Geschmack etwas dabei
Musikalisch wird beim Concordia Ball einiges geboten:
Im Festsaal sorgen das Wiener Opernball Orchester und das pt art Orchester für klassische Ballstimmung. Im Stadtsenatssitzungssaal gibt es Boogie-Woogie und Evergreens, während im Wappensaal nostalgische Klänge aus den 20er- bis 50er-Jahren aufleben.
Wer es moderner mag, ist im Arkadenhof richtig: Dort verwandeln DJane Colette und eine Live-Soul- & Disco-Show den Innenhof in einen sommerlichen Dancefloor unter freiem Himmel.
Ein Stück Wiener Geschichte
Der Concordia Ball blickt auf eine lange Tradition zurück: Bereits 1863 wurde erstmals getanzt, organisiert vom damaligen Journalisten- und Schriftstellerverein Concordia. Seither ist der Ball fixer Bestandteil des Wiener Veranstaltungskalenders – und ein Treffpunkt für Menschen aus aller Welt.
Sogar Walzerkönig Johann Strauss (Sohn) selbst dirigierte einst bei den Ballnächten. Bis heute steht die Veranstaltung für Offenheit, kulturellen Austausch und ein klares Bekenntnis zu demokratischen Werten.
126. CONCORDIA BALL
Das Fest für den freien Journalismus
22. Mai 2026, Wiener Rathaus
www.concordiaball.at
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