Meilenstein am Laaer Berg

Dachgleiche für PVE und Seniorenheim im Violapark

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Favoriten wächst weiter – und mit dem städtebaulichen Projekt Violapark entsteht nahe der Generali-Arena ein modernes, generationenübergreifendes Stadtquartier. Ein zentraler Baustein dieses neuen Grätzls feierte nun einen entscheidenden Baufortschritt: Für das neue Wohn- und Pflegeheim wurde die traditionelle Dachgleiche begangen.

Wo vor Kurzem noch fleißig am Rohbau betoniert wurde, flattert nun die Gleichenkrone. Die Bauwerber der NEULAND feierten gemeinsam mit dem Kuratorium FORTUNA, den beteiligten Handwerkern und Projektpartnern den erfolgreichen Abschluss der Rohbauarbeiten in der Theodor-Sickel-Gasse.

Der Rohbau steht © Berger

Bis Mitte 2027 soll das Großprojekt planmäßig fertiggestellt sein und ein neues Zuhause für Senioren bieten, die aus dem bisherigen Standort in der Holbeingasse hierher übersiedeln.

Zuhause für die goldenen Jahre

Das durchdachte Gesamtkonzept des Neubaus stellt die Lebensqualität und die Bedürfnisse älterer Menschen in den Mittelpunkt. Nach der für Mitte 2027 geplanten Fertigstellung wird der Komplex rund 100 moderne Pflegezimmer sowie rund 110 komfortable Wohnappartements bieten.

“Die Gesellschaft wird immer älter, deswegen braucht es Investitionen im Pflege- und Gesundheitsbereich. Die Stadt Wien kommt hier ihrer Verantwortung nach.”, so Bezirksvorsteher Marcus Franz.

Eine hauseigene Großküche mit angeschlossenem Speisesaal sorgt für die kulinarische Verpflegung, während eine gemütliche Cafeteria als lebendiger Treffpunkt für Bewohner, Angehörige und Nachbarn dient. Auch die Verwaltung der FORTUNA wird im Gebäude untergebracht.

Neue PVE am Laaer Berg

Für den gesamten Violapark und die umliegende Nachbarschaft bringt das Projekt zudem einen enormen medizinischen Mehrwert. „Mit Fertigstellung des Gebäudes in der Theodor-Sickel-Gasse 8 wird gleichzeitig auch die ärztliche Versorgung am Laaer Berg gesichert. Im Gebäudekonzept integriert ist nämlich auch eine Primärversorgungseinheit nach Wiener Modell“, betont Bezirksvorsteher Marcus Franz.

Diese Zentren bedeuten einen Quantensprung für die lokale Infrastruktur. Franz erklärt das Prinzip hinter der neuen Einrichtung: „Primärversorgungseinheiten sind nicht einfach eine “größere Kassenordination”, sondern eine teambasierte, koordinierte Versorgung mit erweitertem Leistungsangebot und längeren Öffnungszeiten für die Patientinnen und Patienten. Mehrere Allgemeinmediziner arbeiten hier mit Pflegepersonal, Ordinationsassistenzen und – je nach PVE – weiteren Gesundheits- und Sozialberufen zusammen. Das Ziel ist nicht nur, Krankheiten zu behandeln, sondern die Versorgung umfassender zu organisieren.“

Nahtloser Übergang für Favoritner Senioren

Der Neubau sichert gleichzeitig die Zukunft einer bewährten Institution im Bezirk: Nach der Eröffnung im Sommer 2027 werden die Bewohner des derzeitigen FORTUNA-Seniorinnenheimes aus der Holbeingasse 8-10 in das neue, zeitgemäße Quartier umziehen. Darüber hinaus steht das Haus selbstverständlich auch weiteren Interessenten offen. Dank der hervorragenden Anbindung an die nahegelegene U1-Station „Altes Landgut“ wächst hier ein perfekt vernetztes Wohlfühlviertel heran.

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