Ursula Poznanski ist bekannt für ihre feinen Hinweise zwischen den Zeilen. Wer ihre Romane liest, weiß: Nichts ist zufällig, jedes Detail kann später zur entscheidenden Spur werden. Auch in ihrem neuen Thriller „Das Signal“ lohnt sich aufmerksames Mitdenken. Kleine Beobachtungen entfalten große Wirkung – oft erst viele Seiten später.

„Ich freue mich immer, wenn Leserinnen und Leser mir schreiben, dass sie beim zweiten Lesen neue Spuren entdeckt haben“, sagt die in Wien lebende Autorin. „Das ist für mich das schönste Kompliment.“ Ob Jugendliche, Erwachsene oder eingefleischte Thriller-Fans – ihre breit gefächerte Leserschaft eint die Lust am Rätseln. Und bis zur letzten Seite bleibt offen, wem – oder welchem Signal – man trauen darf.

Von „Erebos“ zum Dauerbrenner

Seit ihrem Überraschungserfolg „Erebos“ im Jahr 2010 ist Ursula Poznanski regelmäßiger Gast auf den SPIEGEL-Bestsellerlisten – in Österreich ohnehin. Mit rund fünf Millionen verkauften Exemplaren im deutschsprachigen Raum zählt sie zu den erfolgreichsten Spannungsautorinnen unserer Zeit.

Was ihre Bücher auszeichnet? Sie verbindet technische Entwicklungen mit psychologischer Raffinesse und den Abgründen des Alltags. Ob Jugendthriller oder Nervenkitzel für Erwachsene – Poznanski denkt digitale Möglichkeiten konsequent weiter und schafft intensive Mitrate-Erlebnisse.

Ein Haus. Eine Frau. Ein Signal.

Mit „Das Signal“ legt sie nun ein außergewöhnliches Thriller-Kammerspiel vor – digital, emotional und hochraffiniert. Ein abgelegenes, altes Haus wird zum Schauplatz eines beklemmenden Psychodramas.

Im Zentrum steht Viola Decker, eine junge Innenarchitektin, die bei einem Unfall ein Bein verloren hat. Seitdem ist ihre Welt geschrumpft: auf das Erdgeschoss, auf wenige Räume, auf die Hilfe anderer. Ihr Mann Adam kümmert sich liebevoll um sie, doch der barrierefreie Umbau des Hauses zieht sich. Viola bleibt unten – gefangen in den eigenen vier Wänden.

Die wortkarge Pflegerin scheint allgegenwärtig. Wichtige Gegenstände verschwinden immer wieder aus ihrer Reichweite. Ist es Zufall? Ein Versehen? Oder mehr?

Wenn Kontrolle zur Obsession wird

Aus einem nachvollziehbaren Bedürfnis nach Sicherheit heraus beginnt Viola, Alltagsgegenstände mit winzigen GPS-Trackern zu versehen. Eine pragmatische Idee – zunächst. „Mich reizt die Vorstellung, dass Technik uns Sicherheit verspricht und gleichzeitig neue Unsicherheiten schafft“, erklärt Poznanski. „Ein GPS-Tracker wirkt objektiv, neutral, verlässlich. Aber was passiert, wenn die Daten nicht mehr beruhigen, sondern alles infrage stellen?“

Als Adam sich zunehmend verändert, häufiger spät nach Hause kommt und ausweichend reagiert, wächst Violas Misstrauen. Schließlich trackt sie auch ihn – heimlich.

Die Daten scheinen eindeutig. Doch sind sie es wirklich? Oder beginnt hier ein perfides Spiel zwischen Wahrheit und Wahnsinn?

Domestic Noir trifft Technologie-Thriller

Mit „Das Signal“ verbindet Ursula Poznanski gekonnt Domestic Noir mit einem modernen Technologie-Thriller. Das Private wird politisch, das Häusliche hochgefährlich. Vertrauen, Kontrolle und digitale Überwachung verschmelzen zu einem packenden Psychothriller, der lange nachhallt.

Einmal mehr beweist die Wiener Autorin, dass Spannung nicht nur von äußeren Bedrohungen lebt – sondern von Zweifeln, die sich leise einschleichen.

GEWINNSPIEL

Wir verlosen zwei Exemplare von „Das Signal“!

Das Signal