Wenn die ersten Töne von Youkali erklingen, wird rasch klar: Diese Reise geht tief unter die Haut. Kurt Weill schrieb das melancholisch-schöne Stück im Exil – fernab des „versunkenen“ Berlins der Goldenen Zwanziger, aus dem er vor dem NS-Regime fliehen musste. Seine Sehnsucht nach einem unerreichbaren Land der Träume wird zum musikalischen Sinnbild einer ganzen Generation.

Paris, die „Stadt des Lichts“, wurde damals zum Treffpunkt für Exilant:innen, Intellektuelle und Künstler:innen. Zwischen Hoffnung und Heimweh entstand eine einzigartige Atmosphäre, die bis heute nachhallt.

Zwischen Glamour und Abgrund

Das Lebensgefühl dieser Zeit hielt F. Scott Fitzgerald in seinem berühmten Roman The Great Gatsby fest: schillernde Feste, große Träume – und tiefe Brüche. Währenddessen avancierte in Buenos Aires Carlos Gardel zum Tango-Weltstar und verlieh der Melancholie Südamerikas eine unverwechselbare Stimme.

Genau dieses Spannungsfeld zwischen Schmerz und Vergnügungssucht, Sehnsucht und Hoffnung greifen die Künstler:innen des Abends auf.

Hochkarätiges Trio auf der Bühne

Die vielfach gefeierte Schauspielerin und Sängerin Sona MacDonald verbindet Gesang und Lesung zu einem eindringlichen Gesamterlebnis. An ihrer Seite: Sophie Heinrich an der Violine und Miloš Todorovski am Akkordeon – ein Duo, das mit feinen Klangfarben und leidenschaftlichem Spiel die Atmosphäre der „Roaring Twenties“ lebendig werden lässt.

Gemeinsam lassen sie eine Zeit aufleben, in der die Welt im Umbruch war – und in der Kunst zum Rettungsanker wurde.

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Gewinnspiel 

Wir verlosen 3 x 2 Karten für Mittwoch, den 20. Mai 2026 um 19:30 Uhr im “Das MuTh”!