Der Hindernis-Radweg in der Alszeile kommt

(C) Krause: Radfahrer sind etwa in der Frequenz der Straßenbahn unterwegs. Aber es werden mehr ...
(C) Krause: Radfahrer sind etwa in der Frequenz der Straßenbahn unterwegs. Aber es werden mehr ...

„In Zukunft radelt Dornbach sicher“, freut sich Karin Prauhart, Bezirksvorsteher-Stellvertreterin in Hernals. Zwei Anträge der Grünen konnten bei der Abstimmung im Bezirksparlament eine breite Mehrheit gewinnen. Dem Ausbau der Hauptradroute entlang der Alszeile zu einem echten Radweg wurde von den Bezirksvertretern mehrheitlich ­zugestimmt. Das Experiment „Teilzeit-Radweg“ oder „Radspur mit Sperrstunde“ soll somit spätestens 2024 ein Ende haben. Allerdings muss man jetzt noch das nötige Geld dafür ­beschaffen.

Parkplatzsorgen

Dann soll aber ein baulich getrennter Permanent-Radweg entstehen. Radfahrer müssen sich in diesem Teilstück dann nicht mehr die Fahrspur in den Abend- und Nachtstunden mit parkenden Anrainerfahrzeugen teilen. Auch das Haltestellenkap bei der Station Himmelmutterweg soll umgesetzt werden, um den Radlern freie Fahrt zu gewähren. Die Bürgerinitiative „Dornbach radelt sicher“ hat dazu einen wesentlichen Beitrag geleistet.

Dass Radfahrer in der Alszeile noch eine Seltenheit sind, geht aus offiziellen Zählungen hervor. Bei einem Lokalaugenschein des WIENER BEZIRKSBLATTs an einem Werktag hat sich die Anzahl der 43er-Bimzüge (alle 5 Minuten) mit jener der Radfahrer die Waage gehalten.

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