Immaterielles Kulturerbe

Unser Wurstelprater ist grenzenlos berühmt!

Advertorial

Von der Redaktion empfohlen

Große Freude im Jubiläumsjahr: Die „Wiener Wurstelpraterkultur“ wurde in das Nationale Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes in Österreich aufgenommen.

Gewürdigt werden das Wissen und die gelebten Traditionen der Praterfamilien.

260 Jahre Tradition

Seit 260 Jahren steht der Wiener Prater für Vergnügen, Begegnungen und besondere Erlebnisse. Dahinter stecken Familienbetriebe, die ihr Wissen über Generationen weitergeben – und damit die unverwechselbare Atmosphäre im Wurstelprater lebendig halten. Diese Kultur wurde nun von der Österreichischen UNESCO-Kommission als immaterielles Kulturerbe in Österreich anerkannt.

„Das macht uns Praterunternehmerinnen und Praterunternehmer unglaublich stolz.“

…freut sich Silvia Lang, Präsidentin des Wiener Praterverbandes. Vor knapp zwei Jahren entstand im Verband die Idee zur Bewerbung. Dass die Aufnahme ausgerechnet im Jubiläumsjahr „260 Jahre Wiener Prater“ gelungen ist, sorgt für besondere Freude.

PK Wiener Wurstelpraterkultur
Feierstunde (v.l.n.r.): Kulturstadträtin Kaup-Hasler, Staatssekretärin Zehetner, Praterverbands-Präsidentin Lang, Bezirksvorsteher Nikolai und unten die nächste Generation einer bekannten Praterfamilie Karoline Brantusa und ihre Mama Kristina (u.a. Altwiener Grottenbahn). | © Philipp Neuherz

Gelebte Tradition

Im Mittelpunkt der Anerkennung stehen das Wissen, die Erfahrungen und die gelebten Traditionen rund um die „Kultur des Vergnügens“. Dazu gehören Kenntnisse über die Wünsche der Gäste ebenso wie der besondere Alltag der Praterfamilien, der oft von langen Arbeitszeiten, wenig Urlaub und großer Verantwortung geprägt ist.

Viele Familien arbeiten seit Generationen im Wurstelprater und leben auch hier. Kinder lernen von ihren Eltern und Großeltern, sammeln eigene Erfahrungen und entwickeln das überlieferte Wissen weiter. Gleichzeitig gilt es, mit neuen Ideen auf die Erwartungen der Gäste einzugehen. Dieses Zusammenspiel aus Tradition und Erneuerung prägt die Wurstelpraterkultur seit 1766.

Ein Ort für alle

Ob Jung oder Alt, Wiener Stammgast oder Besucher aus aller Welt: Im Wurstelprater kommen Menschen mit unterschiedlichsten Geschichten zusammen. Die Betreiber tragen wesentlich dazu bei, dass daraus jene besondere Praterstimmung entsteht, die viele so schätzen.

„Der Wurstelprater war immer ein Ort für alle.“

…betont Lang. Offenheit gehöre ebenso zur Wurstelpraterkultur wie die Familiengeschichten und das Wissen über das Schaustellerwesen.

Auch das Pratermuseum macht diese Geschichte und Vielfalt sichtbar. Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler hebt dessen Beitrag hervor, die Bedeutung der Wurstelpraterkultur für kommende Generationen zu bewahren.

Freude im Bezirk

In der Leopoldstadt ist die Freude über die Anerkennung groß. Bezirksvorsteher Alexander Nikolai bringt die enge Verbindung auf den Punkt:

„Wien und die Leopoldstadt wären ohne den Prater nicht dasselbe.“

Vizebürgermeisterin Barbara Novak sieht in der Aufnahme zugleich eine Würdigung jener Menschen, die den Prater mit ihrem Engagement lebendig halten. Er sei ein bedeutender Arbeitgeber und Heimat zahlreicher Familienbetriebe.

Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner unterstreicht die Bedeutung der Praterfamilien für Österreichs touristische Vielfalt. WienTourismus-Geschäftsführer Norbert Kettner betont ebenfalls, wie stark solche Traditionen Wien als Reiseziel prägen.

Blick in die Zukunft

Besonderen Dank richtet Silvia Lang an die Praterfamilien, das Team des Praterverbandes sowie Ursula Storch und Werner Michael Schwarz. Die beiden Fachleute unterstützten die Bewerbung mit Begleitschreiben zur Besonderheit der Wiener Wurstelpraterkultur.

Für die Praterunternehmen ist die Aufnahme ins Nationale Verzeichnis auch ein Ansporn, ihr Wissen weiterzugeben und den Wurstelprater weiterzuentwickeln. Die Anerkennung sei, so Lang, „eine Würdigung unserer Vergangenheit, aber vor allem Rückenwind für die Zukunft“.

- Anzeige -
- Anzeige -

Neueste Beiträge

Meistgelesen